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Berlin - Die Füchse Berlin schlagen den HSV Hamburg und bauen ihren Vorsprung im Kampf um die EHF-Cup-Qualifikation aus. Sorgen gibt's um den verletzten Hans Lindberg - auch die Anreise bringt die Hanseaten in die Bredouille.

Pokalsieger Füchse Berlin darf in der DKB HBL weiter auf die Qualifikation für den EHF-Pokal hoffen - Trübsal dagegen beim HSV Handball: (DATENCENTER: Tabelle)

Am 27. Spieltag schlugen die siebtplatzierten Berliner den direkten Verfolger in einem umkämpften Spiel mit 28:25 (13:10). Der Rückstand der Füchse auf die sechstplatzierte MT Melsungen beträgt damit noch drei Punkte. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

"Das war sehr wichtig im Kampf um Platz fünf. Jetzt haben wir eine sehr gute Ausgangslage", sagte bei SPORT1 Füchse-Akteur Fabian Wiede. Und ergänzte:"Es war viel Kampf dabei, beide Mannschaften haben alles reingehauen. Hamburg hat gut gespielt, in der zweiten Halbzeit war auch ihre Abwehr kompakter."

Negativer Höhepunkt für die Hanseaten war allerdings die Verletzung von Hans Lindberg, der nach einem Tempogegenstoß mit Füchse-Keeper Silvio Heinevetter zusammengeprallt war, und sich dabei nach erster Einschätzung eine Rippen-Blessur zuzog.

Der Däne, gerade erst von einer Fußverletzung genesen, wurde nach SPORT1-Informationen in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert. Eine genaue Diagnose stand zunächst noch aus.

Hans Lindberg vom HSV Handball musste in der Partie gegen die Füchse Berlin verletzt vom Feld
Hans Lindberg vom HSV Handball musste in der Partie gegen die Füchse Berlin verletzt vom Feld © SPORT1

"Da kann man Heinevetter aber keinen Vorwurf machen", sagte Hamburgs Kentin Mahe und sprach den gegnerischen Torhüter, der unter anderem vor der Pause mit drei parierten Siebenmetern glänzte, von einer Schild frei.  

Erfolgreichster Berliner Werfer war Wiede mit acht Toren, bei den Hanseaten war Mahe war fünfmal erfolgreich.

"Die Füchse haben ihre Chancen besser genutzt, wobei ich meiner Mannschaft nichts Schlechtes ausstellen möchte. Letztendlich waren Kleinigkeiten ausschlaggebend", resümierte Interimscoach Jens Häusler.

Füchse-Trainer-Kollege Dagur Sigurdsson fügte an: "Wir hatten die meiste Zeit die Oberhand, das hätte aber durchaus auch anders laufen können."

Das Spiel stand für die Hamburger bereits von Beginn an unter keinem guten Stern: Wegen des Sturms Niklas über Deutschland, der bundesweit für ein Verkehrschaos sorgte, war das Team erst eine gute Stunde vor Anwurf in der Berliner Max-Schmeling-Halle angekommen.

Obendrein hatte sich noch der HSV-Busfahrer verfahren.

Im Stenogramm:

Füchse Berlin - HSV Hamburg 28:25 (13:10)
Tore: Nenadic (8), Wiede (8/1), Drux (4), Petersen (3), Pevnov (3), Nielsen (2)  für Berlin - Mahe (5), Hansen (4), Hens (4), Pfahl (4), Simicu (4), Schröder (2), Jansen (1), Lindberg (1/1) für Hamburg
Zuschauer: 8590

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