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Wetzlars Torhüter Andreas Wolff treibt mit seinen Paraden die SG Flensburg-Handewitt in der DKB HBL zur Verzweiflung. Für den Titelkandidaten ist es der nächste Rückschlag.

Dank des überragenden Torhüters Andreas Wolff hat die HSG Wetzlar in der DKB HBL für eine faustdicke Überraschung gesorgt und Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt die nächste Niederlage zugefügt.

Drei Tage nach der überraschenden Heimniederlage gegen Melsungen unterlag die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes mit 21:24 (10:10) bei der HSG Wetzlar. Der Titelkandidat verpasste mit 8:4 Punkten den Sprung auf Platz drei.

"Das ist definitiv der Wahnsinn. Im letzten Jahr haben wir gegen sie einen Punkt geholt, heute zu gewinnen, ist der Hammer. Die Fans haben uns einen Schub gegeben. Ich fühle mich in der Mannschaft sehr wohl und habe sechs Tore gemacht. Das sind zwei Bonuspunkte, die wir gerne mitnehmen", sagte Kreisläufer Jannik Kohlbacher (6 Tore) bei SPORT1.

Flensburg scheiterte in einer lange Zeit ausgeglichenen Begegnung immer wieder an Nationaltorhüter Wolff, der am Ende 18 Paraden vorzuweisen hatte. "Andi Wolff war ein Bombenrückhalt. Das war heute der Schlüssel", bestätigte Tobias Hahn bei SPORT1.

Bester Werfer der Gastgeber, die nun 7:5 Zähler auf dem Konto haben, war Jannik Kohlbacher mit sechs Toren. Das Spiel im Stenogramm:

HSG Wetzlar - SG Flensburg-Handewitt 24:21 (10:10)

Tore: Kohlbacher (6), Fath (5), Ferraz (4), Bliznac (2), Joli (2), Rompf (2), Laudt (1), Weber (1), Holst (1/1) für Wetzlar -

Zachariassen (5), Glandorf (3), Mogensen (3), Svan (3), Lauge Schmidt (3), Eggert (3/2), Gottfridsson (1) für Flensburg

Zuschauer: 3568

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