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Uwe Gensheimer von den Rhein-Neckar Löwen
Uwe Gensheimer verlässt die Rhein-Neckar Löwen zum Saisonende © Getty Images

Schwerer Schlag für die Rhein-Neckar Löwen: Uwe Gensheimer verlässt den Klub nach 13 Jahren und wird ins Ausland wechseln - aller Voraussicht nach zu Krösus Paris St. Germain.

Hammer in der DKB HBL: Nationalspieler Uwe Gensheimer wird den deutschen Vizemeister Rhein-Neckar Löwen nach 13 Jahren zum Saisonende verlassen und aller Voraussicht nach zum französischen Meister Paris St. Germain wechseln.

Seine Entscheidung, den auslaufenden Vertrag beim aktuellen Tabellenführer nicht zu verlängern, teilte der Kapitän den Verantwortlichen am Donnerstag mit.

In einem Statement des Vereins verriet Gensheimer außerdem bereits, dass er ins Ausland geht.

Gensheimer jetzt wohl zu PSG

"Ein Wechsel innerhalb Deutschlands war für mich nur schwer vorstellbar", sagte Gensheimer: "Nach reiflicher Überlegung bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass ich in meiner Karriere noch einmal etwas Neues probieren möchte und für einen Wechsel ins Ausland nun der richtige Zeitpunkt gekommen ist." 

Bereits Anfang September hatte der Linksaußen SPORT1 bestätigt, dass ihm ein Angebot des französischen Meisters Paris St. Germain vorliegt. 

"Es gibt Interesse, ich habe die Angebote vorliegen", erklärte Gensheimer.

Auch mit dem THW Kiel wurde der Linksaußen immer wieder in Verbindung gebracht. (EXKLUSIV: Uwe Gensheimer im Interview)

Die Löwen hatten Gensheimer mit einem Rentenvertrag inklusive einer beruflichen Perspektive nach dem Karriereende zu halten versucht.

"Schwerste Entscheidung meiner Karriere"

Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft war von 2011 bis 2014 viermal nacheinander Deutschlands Handballer des Jahres, steht seit 2003 bei den Badenern unter Vertrag und hat in der laufenden Saison bereits 42 Bundesligatore für die Löwen erzielt.

"Die Entscheidung, die Rhein-Neckar Löwen zu verlassen, war mit Sicherheit die schwerste in meiner gesamten Karriere", sagte Gensheimer.

An die Seite von Karabatic?

Vor zwei Jahren hatte er seinen Kontrakt in Mannheim trotz hochkarätiger Angebote vom FC Barcelona und des THW Kiel verlängert. Seit 2003 spielt er bei den Löwen.

Paris gilt dank der Millionen katarischer Investoren als die neue Macht im Handball. Im Juli hatte bereits der frühere Kieler Nikola Karabatic einen langfristigen Vertrag über vier Jahre beim umstrittenen Krösus unterschrieben.

Neben Superstar Karabatic stehen unter anderem Dänen-Shooter Mikkel Hansen sowie die französischen Weltmeister Daniel Narcisse und Thierry Omeyer, drei weitere frühere Welthandballer, im Kader von Neu-Trainer Noka Serdarusic.

Der Jahresetat des Klubs, der in der vergangenen Saison im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden war, wird auf über 15 Millionen Euro geschätzt.

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