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Die SG Flensburg-Handewitt ringt den SC Magdeburg nach packendem Fight nieder. Der Schiedsrichter nervt die Gäste. Kiel feiert in Berlin einen wichtigen Auswärtssieg.

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt weiterhin auf Jagd der Rhein-Neckar Löwen.

Die Norddeutschen bezwangen den SC Magdeburg am 12. Spieltag mit 33:30 (15:14) und verdrängten mit 19:5 Punkten zumindest vorübergehend die MT Melsungen (18:4) von Rang zwei.

Der THW Kiel feierte derweil einen wichtigen Auswärtssieg. Bei den Füchsen Berlin setzte sich der Rekordmeister 27:24 (11:12) durch. Nach dem achten Saisonerfolg (16:6 Punkte) verbesserten sich die Kieler auf den fünften Tabellenplatz, die Füchse (13:9) sind Achter.

Magdeburg verpasst Pokalrevanche

Die Löwen thronen mit 24:0 Zählern an der Spitze.

Magdeburg verpasst die Revanche für das verlorene Pokalfinale, das Flensburg in einem wahren Krimi erst im Siebenmeterwerfen für sich entschieden hatte, und bleibt mit 12:12 Punkten im Tabellenmittelfeld.

Matchwinner für Flensburg war mal wieder Torhüter Mattias Andersson. Henrik Toft Hansen erzielte eineinhalb Minuten vor dem Ende den vorentscheidenden Treffer zum 32:30.

Weber fühlt sich benachteiligt

Die Gäste haderten allerdings mit den Schiedsrichtern.

"In der knappen Phase kriegen wir einfach nichts mehr. Da war man ein bisschen gegen uns, war unser Gefühl. Man wollte nicht, dass wir heute etwas mitnehmen. Am Ende war das nicht ganz gerechtfertigt", sagte Rechtsaußen Robert Weber bei SPORT1: "Wir haben ein geiles Spiel gemacht. Natürlich haben wir auch unsere eigene Leistung nicht belohnt. Auch das Quäntchen Glück hat gefehlt."

Bester Werfer der Flensburger in der engen und umkämpften Neuauflage des diesjährigen Pokal-Finales war Anders Eggert mit zehn Treffern, für Magdeburg steuerte Michael Damgaard (8) die meisten Tore bei.

Duvnjak übergibt sich - und glänzt

"Kompliment an die Mannschaft", sagte Trainer Alfred Gislason nach dem Sieg seiner Mannschaft bei SPORT1: "In der zweiten Halbzeit haben wir flüssiger gespielt."

Matchwinner der Kieler waren Torhüter Niklas Landin und Rückraumspieler Domagoj Duvnjak (acht Treffer). Dabei hatte sich der Kroate in der Halbzeitpause übergeben. Neben Duvnjak traf auch Marko Vujin acht Mal, auf der Gegenseite war Fabien Wiede (8) bester Werfer.

Zuvor hatte DHfK Leipzig im Ost-Aufsteiger-Duell den ThSV Eisenach 36:31 (19:13) bezwungen und seinen Platz im Mittelfeld zementiert.

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