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Nikola Karabatic - Frankreich - Handball-WM - Katar
Nikola Karabatic (M.) spielte von 2005-2009 für den THW Kiel © Getty Images

Doha - Im Topspiel der Gruppe C trennen sich Frankreich und Island in einem dramatischen Spiel unentschieden. Der Superstar sieht Rot, Schweden steht im Achtelfinale.

Die vom deutschen Trainer Michael Biegler betreuten polnischen Handballer haben bei der WM in Katar einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht.

Polen besiegt Russland

Der EM-Sechste besiegte den dreimaligen Titelträger Russland mit 26:25 (12:13) und hat in der deutschen Gruppe D als Dritter nun 4:2 Punkte auf dem Konto.

Andrzej Rojewski vom SC Magdeburg war Polens bester Werfer
Andrzej Rojewski vom SC Magdeburg war Polens bester Werfer © Getty

Bester Werfer der Polen war der ehemalige deutsche Nationalspieler Andrzej Rojewski vom SC Magdeburg mit sechs Toren. Russland (2:4 Zähler) muss nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel als Fünfter um den Einzug ins Achtelfinale bangen.

Argentinien hofft weiter

Panamerikameister Argentinien (3:3), am Donnerstag (ab 16.45 Uhr im LIVETICKER) nächster Gegner der deutschen Mannschaft, setzte sich nach anfänglichen Problemen souverän mit 32:20 (13:11) gegen Außenseiter Saudi-Arabien durch und wahrte damit seine Achtelfinalchance. Saudi-Arabien bleibt ohne Punkt am Tabellenende.

Olympiasieger Frankreich und Schweden haben in der Gruppe C unterdessen vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Frankreich (5:1) musste beim 26:26 (12:14) gegen Island aber erstmals im Turnierverlauf Federn lassen.

Schwalbe von Karabatic

Daran änderten auch jeweils sechs Tore von Superstar Nikola Karabatic und Cedric Sorhaindo nichts. Für die Isländer (3:3) erzielte der Kieler Aron Palmarsson ebenfalls sechs Treffer. Karabatic fiel unangenehm auf und flog bei seiner dritten Zeitstrafe endgültig vom Platz. Zuvor hatte er unter anderem wegen einer Schwalbe zwei Minuten absitzen müssen.

HANDBALL-WM-Frankreich-Island-Nikola Karabatic
Nikola Karabatic (M.) wurde vom Schiedsrichter früher zum Duschen geschickt © Getty

Schweden (6:0) feierte derweil beim 27:19 (15:6) gegen den punktlosen Außenseiter Algerien den dritten Sieg im dritten Spiel. Tschechien mit dem Kieler Superstar Filip Jicha steht in der Gruppe C hingegen vor dem Aus.

Die Tschechen unterlagen Ägypten mit 24:27 (10:13) und warten damit weiterhin auf den ersten Zähler. Ägypten (4:2) kann hingegen für die K.o.-Runde planen.

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