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Paul Drux bleibt nach einem Sprungwurf mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen © dpa picture alliance

Sorge um Paul Drux. Der Rückraumspieler knickt nach einem Sprungwurf unglücklich um und muss verletzt ausgewechselt werden. Auch Torwart Wolff bekommt etwas ab.

Verletzungssorgen beim DHB-Team: Beim zweiten Auftritt der Bad Boys bei der WM in Frankreich gegen Chile knickte Rückraumspieler Paul Drux in der ersten Halbzeit unglücklich bei der Landung nach einem Sprungwurf um und verletzte sich am rechten Knöchel.

Der 21-Jährige konnte daraufhin nicht weiterspielen. Mit einem dicken bandagierten Fuß verfolgte der gebürtige Gummersbacher den Rest der Partie auf der Auswechselbank. 

Für einen kurzen Schockmoment sorgte auch Torwart Andreas Wolff, der in der ersten Halbzeit übers Feld humpelte. "Ich musste aufs Tor zu sprinten, habe meine Geschwindigkeit unterschätzt und musste dann auf den Knien abbremsen", berichtete Wolff auf SPORT1-Nachfrage: "Das ist dann über die Hüfte in die Knie reingezogen. Es tut noch etwas weh, aber ich denke, dass ich in zwei Tagen wieder fit bin." 

In Halbzeit zwei erwischte es dann auch noch Tobias Reichmann. Der Rechtsaußen musste nach einem Zusammenprall an der Hüfte behandelt werden, nach einer kurzen Pause konnte er das Spiel aber fortsetzen.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel machte Bundestrainer Dagur Sigurdsson allerdings bereits ein wenig Hoffnung bezüglich Drux' Verletzung. "Ohne, dass ich Genaueres zu Paul Drux weiß, glaube ich, dass es nicht so schlimm ist. Ich denke nicht, dass er lange ausfallen wird", so der 43-Jährige.

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