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Guus Hiddink (r.) trat bei den Niederlanden die Nachfolge von Louis van Gaal an

Der neue Bondscoach Guus Hiddink hat nach seinem misslungenen Einstand als Trainer der niederländischen Nationalmannschaft Rücktrittsdrohungen als Motivationsmittel eingesetzt.

Das erklärte der 67-Jährige gut zwei Wochen nach den Niederlagen des WM-Dritten im Länderspiel gegen Italien (0:2) und in der EM-Qualifikation in Tschechien (1:2) in einem Interview mit der Tageszeitung "AD".

"Ich habe das nur getan, um Oranje wachzurütteln", sagte der Nachfolger von Louis van Gaal. Vor einem Krisengespräch mit der Spitze des nationalen Verbandes KNVB wies Hiddink Spekulationen über mangelnde Motivation zurück: "Ich bin voll motiviert."

Hiddink hatte nach dem erfolglosen Auftakt seiner zweiten Amtszeit bei der Elftal Debatten über seine Arbeitshaltung selbst angeheizt.

In einem TV-Interview nach der Pleite in Italien hatte der Coach erklärt, am liebsten schon nach zehn Minuten nach Hause gefahren zu sein, und dabei den Eindruck großer Lustlosigkeit erweckt.

Intern soll Hiddink offen seine Enttäuschung zum Ausdruck gebracht haben.

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