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Michel Platini will nicht als FIFA-Präsident kandidieren

Michel Platini (Frankreich) sagt für den Fall von Beweisen für die Manipulation von Katars Wahl zum Gastgeber der WM 2022 eine Rückkehr zum früheren Vergabe-Modus voraus.

"Die Wahrnehmung des Weltverbandes ist nicht gut, weil es bei der FIFA viele Probleme mit Korruption gibt. Wenn der Bericht von Michael Garcia über die Vergaben der nächsten WM-Turniere an Russland und Katar zeigt, dass bei Katar Bestechung im Spiel war, müssen wir bei der Neuvergabe des Turniers zur Rotation zurückkehren", sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in einem TV-Interview mit dem US-Sender "Fox Sports".

Die WM-Turniere 2018 in Russland und vier Jahre später in Katar waren vor gut vier Jahren im "Doppelpack" durch die FIFA-Exekutive vergeben worden.

Vor den beiden Entscheidungen, um die sich seither hartnäckig Korruptionsvorwürfe halten, hatte die FIFA das WM-Turnier nach einem kontinentalen Rotationsprinzip vergeben.

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