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Javier Aguirre trainiert künftig die japanische Nationalmannschaft
Javier Aguirre steht unter dem Verdacht der Spielmanipulation © getty

Japans Nationaltrainer Javier Aguirre hat erneut seine Verwicklung in eine Spielmanipulation in der spanischen Primera Division bestritten.

"Ich habe zwölf Jahre im spanischen Fußball verbracht und war in nichts verwickelt, das Moral oder Professionalität widerspricht", sagte der 56-Jährige am Samstag in Tokio: "Ich habe nichts entgegengenommen und nichts verlangt."

Er werde weiterhin mit den Behörden zusammenarbeiten.

Die Ermittler werfen Aguirre und 40 weiteren Personen vor, den Ausgang des Erstligaspiels zwischen Saragossa und Levante im Mai 2011 illegal beeinflusst zu haben, der Mexikaner muss sich deshalb im Februar in Valencia vor Gericht verantworten.

Saragossa mit Trainer Aguirre hatte die Partie am letzten Spieltag 2:1 gewonnen und damit den Abstieg vermieden.

Im Fall einer Verurteilung drohen Aguirre bis zu vier Jahre Gefängnis.

Aguirre hatte sein Amt in Japan im Juli angetreten, trotz der Vorwürfe soll er den Titelverteidiger bei der Asienmeisterschaft 2015 (9. bis 31. Januar) in Australien betreuen.

Mit Mexiko hatte Aguirre bei den Weltmeisterschaften 2002 und 2010 jeweils das Achtelfinale erreicht.

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