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Guineas Team vor dem Spiel gegen Mali
Guineas Team trifft im Viertelfinale des Afrika Cups auf Ghana. © Getty Images

Guineas Nationalmannschaft mit dem Mönchengladbacher Ibrahima Traore steht nach einem Losentscheid im Viertelfinale des Afrika-Cups. Das teilten die Organisatoren des Turniers in Äquatorialguinea am Donnerstag mit. Gegner am Sonntag in Malabo ist Ghana.

Die Nationalmannschaft Malis muss damit nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. Beide Teams hatten sich am Mittwoch im letzten Vorrundenspiel 1:1 getrennt und nach Punkten und Toren gleichauf den zweiten Platz belegt.

SPORT1 zeigt zehn prominenten Entscheidungen durch Lose und Münzen.

DÄNEMARK - RUSSLAND, FRAUEN-EM 2013: Nach der Vorrunde hoffen beide Teams auf den Einzug ins Viertelfinale - doch in den UEFA-Regularien steht nicht, nach welchen Kriterien die besten Gruppendritten ermittelt werden. Also muss das Los her, Dänemark gewinnt und scheitert erst im Halbfinale.

IRLAND - NIEDERLANDE, WM 1990: Der bislang letzte Losentscheid bei einer WM-Endrunde. Oranje verlor, belegte "nur" Platz drei in Gruppe F und musste im Achtelfinale gegen Deutschland antreten. Die Niederlande schied nach einem legendären Spiel inklusive der Spuckattacke von Frank Rijkaard auf Rudi Völler aus, Irland stieß dagegen bis ins Viertelfinale vor.

KONGO - MAROKKO, AFRIKA-CUP 1972: Nach der Vorrunde liegen beide Teams gleichauf, das Los entscheidet für Kongo. Während Marokko die Heimreise antritt, holt die Volksrepublik Kongo fünf Tage später den Titel - den ersten und bis heute einzigen.

MEXIKO - SOWJETUNION, WM 1970: Nach der Vorrunde entscheidet das Los über den Gruppensieg, obwohl die Sowjetunion 6:1 Tore auf dem Konto hat und der punktgleiche Gastgeber Mexiko "nur" 5:0. Die Sowjetunion gewinnt den Losentscheid, im Viertelfinale scheiden beide Teams aus. Erst ab 1974 entscheiden die mehr geschossenen Tore.

PANATHINAIKOS ATHEN - OLYMPIAKOS PIRÄUS, GRIECHISCHER POKAL 1969: Sogar um dem Titel geht es 1969 im Finale zwischen den beiden Erzrivalen. Panathinaikos gewinnt - und das ausgerechnet im Stadion von Piräus.

ITALIEN - SOWJETUNION, EM 1968: Im Halbfinale steht es nach 120 Minuten 0:0, ein Elfmeterschießen gibt es noch nicht. Der deutsche Schiedsrichter Kurt Tschenscher bittet in seiner Kabine zum Münzwurf. Italien hat das Glück auf seiner Seite und gewinnt anschließend auch das Finale gegen Jugoslawien - in einem Wiederholungsspiel, der erste Versuch endete 1:1.

OLYMPIQUE LYON - AS ANGOULEME, FRANZÖSISCHER POKAL 1966/1967: Im Halbfinale ringt Zweitligist Angouleme dem Favoriten dreimal ein Remis ab: 3:3 n.V., 1:1 n.V., 1:1 n.V. Dann haben beide Seiten genug, das Los entscheidet für Lyon, das im Endspiel locker den Titel holt.

1. FC KÖLN - FC LIVERPOOL, EUROPAPOKAL DER LANDESMEISTER 1964/65: Im Viertelfinale trennen sich beide Klubs 0:0, die Regularien sehen einen Münzwurf vor. Beim ersten Versuch bleibt die Münze senkrecht im Schlamm stecken, nach einem weiteren Wurf wird Liverpool zum Sieger erklärt.

ITALIEN - JUGOSLAWIEN, OLYMPIA 1960: Im olympischen Halbfinale steht es beim Abpfiff 1:1, das Los bestimmt Jugoslawien zum Sieger. Gastgeber Italien verliert anschließend auch das Spiel um Bronze, Jugoslawien wird in Rom Olympiasieger.

WISMUT KARL-MARX-STADT - GWARDIA WARSCHAU, EUROPAPOKAL DER LANDESMEISTER 1957/58: In der Qualifikationsrunde gewinnen beide Teams ihre Heimspiele 3:1, das Entscheidungsspiel muss beim Stand von 1:1 in der Verlängerung wegen Dunkelheit abgebrochen worden war. Das Los macht Wismut zum Sieger.

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