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Angel Di Maria und Louis van Gaal
England gab insgesamt 1,04 Milliarden Euro für 585 Spieler aus - wie hier Manchester United für Angel Di Maria © Getty Images

Weltrekord bei den Transfers im Profifußball: Im vergangenen Jahr gaben die Klubs weltweit 3,62 Milliarden Euro für neue Spieler aus, insgesamt wechselten 13.090 Profis den Verein. Im Vergleich zu 2013 stiegen die Ausgaben um 70 Millionen Euro. Das steht im "Global Transfer Market Report 2015" des Weltverbands FIFA.

Die deutschen Profiligen (Bundesliga und 2. Liga) gaben für 356 Spieler (plus 4 im Vergleich zum Vorjahr) insgesamt 291 Millionen Euro aus (plus 66 Millionen Euro). Das ist aber kein Vergleich zu England und Spanien. Die Engländer haben 1,04 Milliarden Euro für 585 Spieler ausgegeben, die Spanier 624 Millionen Euro für 346 Profis.

Auf Platz vier folgen die Italiener, die 273 Millionen Euro in 387 Spieler investiert haben. Dass der italienischen Fußball nicht mehr aus Rosen gebettet ist, zeigt der Rückgang der Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 178 Millionen Euro.

Bei den Einnahmen aus Transfers liegt Deutschland nur auf dem achten Platz mit 143 Millionen Euro (plus 10 Millionen Euro). Das macht bei der Verrechnung mit den Ausgaben ein Defizit von 148 Millionen Euro. Im Übrigen wurden in Deutschland genauso so viele Spieler gekauft wie verkauft (356).

Die höchsten Einnahmen verzeichneten die Spanier (594 Millionen Euro) vor den Engländern (466 Millionen Euro). Vor Deutschland liegen noch Portugal (388 Millionen Euro), Frankreich (282 Millionen Euro), Italien (254 Millionen Euro), Brasilien (197 Millionen Euro) und die Niederlande (152 Millionen Euro).

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