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Javier Aguirre wird Spielmanipulation vorgeworfen
Javier Aguirre wird Spielmanipulation vorgeworfen © Getty Images

Die anhaltenden Manipulationsvorwürfe aus Spanien sind dem japanischen Nationaltrainer Javier Aguirre zum Verhängnis geworden.

Der Mexikaner wurde knapp zwei Wochen nach dem Viertelfinal-Aus der "Blauen Samurai" beim Asien-Cup entlassen.

Der 56 Jahre alte Aguirre, der mit einem Jahresgehalt von rund zwei Millionen Euro als höchstbezahler Nationaltrainer in der Geschichte Japans gilt, hatte seinen Posten in Fernost erst im Juli des vergangenen Jahres angetreten.

Spanische Ermittler werfen Aguirre und 40 weiteren Personen vor, den Ausgang des Erstligaspiels zwischen Real Saragossa und UD Levante im Mai 2011 illegal beeinflusst zu haben.

Der Mexikaner muss sich deshalb in den kommenden Wochen in Valencia vor Gericht verantworten.

Saragossa hatte mit Trainer Aguirre die Partie am letzten Spieltag 2:1 gewonnen und damit den Abstieg vermieden.

Im Fall einer Verurteilung drohen Aguirre, der die Vorwürfe bestreitet, bis zu vier Jahre Gefängnis.

"Wir sind zu der Ansicht gekommen, dass wir Risiken mit Blick auf die WM-Qualifikation ausschließen müssen", sagte der japanische Verbandsboss Kuniya Daini: "Unsere Entscheidung ist keine Vorverurteilung. Aber wir müssen an die Folgen für die Nationalmannschaft denken."

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