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Gute Zusammenarbeit: UEFA-Chef Platini (l.) und ECA-Boss Rummenigge
Gute Zusammenarbeit: UEFA-Chef Platini (l.) und ECA-Boss Rummenigge © Getty images

Die Champions League wird künftig finanziell noch attraktiver als bislang: Die UEFA und die Klub-Vereinigung ECA haben wie erwartet eine neue, weitreichende Vereinbarung getroffen.

Im Kern geht es dabei um die Verteilung der Einnahmen der UEFA. Unter anderem werden in den Jahren 2015 bis 2018 insgesamt 1,64 Milliarden Euro an die Teilnehmer der Champions League (1,26 Milliarden) und der Europa League (381 Millionen) ausgeschüttet werden - eine Steigerung um satte 32 Prozent.

So erhalten die Klubs alleine für die Teilnahme an der Gruppenphase künftig 12 Millionen Euro (bislang nur 8,4 Millionen Euro).

Mehr Geld erhalten die Klubs künftig auch von der UEFA für die Abstellung von Nationalspielern. Die Gesamtsumme wird von 150 Millionen Euro für die Endrunden 2012 in Polen und in der Ukraine sowie 2016 in Frankreich auf mindestens 200 Millionen Euro für die europaweite Endrunde 2020 erhöht.

Die Prämien in der Übersicht (Angaben in Euro):

Champions League:
Ausschüttung:
2012-2015: 1,002 Mrd. Euro
2015-2018: 1,257 Mrd.
Steigerung: 25,4 Prozent
Verteilung:
Teilnahme an Gruppenphase: 12,0 Mio. (bislang 8,6)
Prämie für Sieg/Unentschieden: 1,5/0,5 Mio. (1,0/0,5)
Teilnahme am Achtelfinale: 5,5 Mio (3,5)
Teilnahme am Viertelfinale: 6,0 Mio. (3,9)
Teilnahme am Halbfinale: 7,0 Mio (4,9)
Finalsieger/-teilnehmer: 15,0/10,5 Mio (10,5/6,5)
    
Europa League:
Ausschüttung:
2012-2015: 232,5 Mio. Euro
2015-2018: 381 Mio. Euro
Steigerung: 63,9 Prozent
Verteilung:
Teilnahme an Gruppenphase: 2,4 Mio. (bislang 1,3)
Prämie für Sieg/Unentschieden: 0,36/0,12 Mio. (0,2/0,1)
Teilnahme an der 1. K.o.-Runde: 0,5 Mio (0,2)
Teilnahme am Achtelfinale: 0,75 Mio. (0,35)
Teilnahme am Viertelfinale: 1,0 Mio (0,45)
Teilnahme am Halbfinale: 1,5 Mio (1,0)
Finalsieger/-teilnehmer: 6,5/3,5 Mio (5,0/2,5)

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