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Diego Maradona
Diego Maradona präsentierte sich vor allem nach dem Spiel in Hochform © Getty Images

Diego Maradona wollte bei einem Benefizspiel in Kolumbien für den Frieden werben. Stattdessen zeigt sich das argentinische Fußball-Idol von seiner schlechtesten Seite

Diego Maradona hat ausgerechnet beim "Spiel für den Frieden" in Kolumbien für einen Eklat gesorgt.

Die argentinische Fußball-Ikone schlug nach dem Benefizspiel einem Journalisten die Kamera aus der Hand und versetzte einem Ordner einen Tritt.

Die Partie in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota stand im Zeichen der Friedensgespräche zwischen der Regierung und den Farc-Rebellen.

Bewaffnete Konflikte haben in Kolumbien fast eine Viertelmillionen Menschenleben gekostet. Rund fünf Millionen Menschen verließen ihre Häuser aus Furcht vor Ausseinandersetzung der verfeindeten Lager.

Maradona rang sich trotz seines Aussetzers zu einem Appel für den Frieden durch: "Die Anerkennung verdient ihr auf den Rängen, die Menschen, die Frieden wollen. Wir können hier rumkicken, aber nur ihr könnt den Frieden gewinnen, den ihr so sehr verdient. Es reicht mit der Gewalt in Kolumbien"

Zuvor hatte er den 2:1-Siegtreffer für sein Team erzielt.

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