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DFL-Präsident Reinhard Rauball blickt grimmig
Reinhard Rauball lobt DFB-Präsident Wolfgang Niersbach © Getty Images

Ligapräsident Reinhard Rauball könnte sich DFB-Boss Wolfgang Niersbach sehr gut als neuen Chef des tief in der Krise steckenden Fußball-Weltverbands FIFA vorstellen.

Gleichzeitig befürchtet Rauball, dass der scheidende FIFA-Präsident Joseph S. Blatter einen Rücktritt vom Rücktritt erwägen könnte.

"Ich schließe das nicht aus. Dass es Blatter nicht immer ernst gemeint hat mit seinen Aussagen über seine Amtszeit, hat schon seine Kandidatur 2011 bewiesen. Damals hat er versprochen, dass es seine letzte Amtszeit ist. Dieses Versprechen war 2015 reinste Makulatur", sagte Rauball der Sport Bild.

Für Rauball wäre Niersbach, der sich zuletzt durch ein Zehn-Punkte-Programm zur Reform der FIFA gewollt oder ungewollt zum Präsidentschafts-Kandidaten gemacht hat, ein geeigneter Nachfolger Blatters.

"Dass er grundsätzlich die Fähigkeiten dazu hat, steht nicht nur für mich außer Frage", sagte der 68-Jährige: "Aber die entscheidende Frage ist: Will er das?"

Das FIFA-Exekutivkomitee will am 20. Juli über einen Termin für den außerordentlichen Wahlkongress entscheiden.

Derzeit gilt der 16. Dezember als favorisiertes Datum.

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