Video

Barcelonas Superstar Lionel Messi enthront Vorjahressieger Cristiano Ronaldo und gewinnt zum zweiten Mal in seiner Karriere die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres.

Lionel Messi ist wieder Europas Fußball-König.

Der 28-jährige Argentinier vom FC Barcelona setzte sich bei der Wahl zum besten Spieler des Kontinents in Monaco gegen seinen Dauerrivalen und Vorjahressieger Cristiano Ronaldo (Real Madrid) sowie gegen Teamkollege Luis Suarez durch.

Der Triple-Gewinner hatte bereits 2011 die silberne Trophäe der Europäischen Fußball-Union (UEFA) mit nach Hause genommen.

Messi "sehr glücklich"

Am neuen alten König Messi war bei der Journalisten-Wahl im Grimaldi Forum praktisch kein Vorbeikommen.

"Ich bin sehr glücklich", sagte der Argentinier kurz und knapp.

Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Deutschland im vergangenen Jahr hatte der viermalige Weltfußballer seinen Frust im Trikot der Katalanen abgebaut.

Insgesamt vier Titel im Wahlzeitraum, darunter der Champions-League-Triumph von Berlin, und 58 Treffer in allen Wettbewerben stehen in seiner Saison-Statistik.

Ronaldo und Suarez haben das Nachsehen

Top-Torjäger Ronaldo (61 Tore), immerhin noch amtierender Weltfußballer, gewann mit den Königlichen in der Saison 2014/15 "nur" das eher unbedeutende Duell um den europäischen Supercup und das Endspiel der FIFA-Klub-WM.

Suarez holte zwar zusammen mit Messi auch alle wichtigen Titel - er spielte im Vergleich zum "Floh" aber nur die Nebenrolle im Starensemble Barcelonas.

Das in diesem Jahr weniger spannende Gipfeltreffen zwischen Messi und Ronaldo war der x-te Showdown der beiden Superstars.

Kein Deutscher in den Top ten

Für manchen Fan wird das langsam langweilig. Bei der Wahl des Weltverbands FIFA hatten sich beide die letzten sieben Goldenen Bälle untereinander aufgeteilt (Messi gewann vier), bei der UEFA-Zeremonie war das Duo nur im vergangenen Jahr getrennt, als DFB-Torwart Manuel Neuer und dessen Teamkollege Arjen Robben (beide Bayern München) dem Argentinier vorgezogen wurden. Am Donnerstag war aus der Bundesliga niemand zu sehen.

Schon auf der zehn Weltstars umfassenden "Shortlist" stand kein Nationalspieler - Thomas Müller, Toni Kroos oder Neuer tauchten nicht auf. Der Bayern-Keeper landete auf Platz zwölf, bester Bundesligaprofi der Saison 2014/15 war wieder Robben (Platz elf).

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel