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Wolfgang Niersbach ist seit März 2012 DFB-Präsident
Wolfgang Niersbach ist seit März 2012 DFB-Präsident © Getty Images

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat nach den jüngsten Angriffen seines Amtsvorgängers Theo Zwanziger erneut eine vollständige Aufklärung der Korruptionsvorwürfe rund um die WM 2006 in Deutschland versprochen.

"Wir werden das zu hundert Prozent aufklären. Das sind wir Deutschland, dem deutschen Fußball und uns selbst schuldig", sagte der 64-Jährige bei der Eröffnungsgala des Deutschen Fußball-Museums in Dortmund am Freitagabend.

Auf Zwanzigers jüngste Attacken ging Niersbach allerdings nicht ein.

Zwanziger hatte Niersbach mit einem Frontalangriff im Nachrichtenmagazin Der Spiegel der Lüge bezichtigt und behauptet, es habe vor der WM 2006 "eindeutig eine schwarze Kasse in der deutschen Bewerbung" gegeben.

Außerdem sei 2002 der ominöse Millionen-Vorschuss von Robert Louis-Dreyfus beim katarischen Strippenzieher Mohamed Bin Hammam gelandet.

Zwanziger, ab 2003 selbst als Vize für Finanzen Mitglied des Organisationskomitees für die WM 2006, fuhr schweres Geschütz auf.

"Es ist klar, dass der heutige DFB-Präsident davon nicht erst seit ein paar Wochen weiß, wie er behauptet, sondern schon seit mindestens 2005. So wie ich das sehe, lügt Niersbach", behauptete der 70-Jährige.

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