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Ein Wechsel von Robert Lewandowski zu Real Madrid stand offenbar im Raum © Getty Images

Nach der Transfersperre gehen die Bosse von Real offenbar davon aus, bei der FIFA angeschwärzt worden zu sein. Der Verdacht fällt auf einen langjährigen Konkurrenten.

Die Bosse von Real Madrid wittern nach der verhängten Transfersperre gegen ihren Klub offenbar eine Verschwörung. Einem Bericht zufolge gehen die Verantwortlichen davon aus, von der Konkurrenz bei der FIFA angeschwärzt worden zu sein. In Verdacht: der FC Bayern. 

Der spanische Autor Francesc J. Gimeno berichtet davon in einem aktuellen Beitrag für die Zeitung Sport. Demnach haben die Königlichen nach der verhängten Strafe damit begonnen, nach einer "schwarzen Hand" zu fahnden, die im Hintergrund die Fäden gezogen und gegen Real gearbeitet haben soll. 

Und der Schuldige scheint schnell gefunden: La bestia negra, die schwarze Bestie, besser bekannt als Dauerkonkurrent Bayern München. Laut Sport wähnen die Real-Verantwortlichen "hinter all dem die Bayern". 

Der deutsche Rekordmeister gilt seit Jahren als Verfechter des Financial Fair Plays. Die Transfergebarden einiger europäischer Spitzenklubs haben die Bosse in der Vergangenheit mehrfach angeprangert. Doch haben die Bayern Real tatsächlich beim Weltverband verpfiffen? Etwa um einen möglichen Abgang von Topstürmer Robert Lewandowski zu verhindern, über den seit Wochen spekuliert wird?

Oder versuchen die Oberen von Real nur von eigenen Defiziten in der Transferpolitik abzulenken?

Zusätzliche Würze erhält das Thema durch diejenigen, die es lanciert haben. Sowohl Sport als auch Autor Gimeno stehen dem FC Barcelona nahe. Es scheint nicht allzu weit her geholt, dass dort Interessen am Werk sind, die einen Keil zwischen Bayern und Real zu treiben versuchen und Barca am Ende als lachenden Dritten dastehen lassen wollen. 

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