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Marc Wilmots (l.) und sein Team machen eine schwere Zeit durch © Getty Images

Nach den Terror-Anschlägen Belgien sein Länderspiel gegen Portugal zunächst ab. Später findet sich eine Lösung, Nationaltrainer Wilmots hätte lieber in Brüssel gespielt.

Nach den Terroranschlägen in Brüssel ist das für nächsten Dienstag angesetzte Länderspiel zwischen Belgien und Portugal nach Leiria verlegt worden.

Das gab der belgische Verband am Mittwoch bekannt, nachdem die Partie aus Sicherheitsgründen zunächst abgesagt wurde. Portugal bot allerdings an, die Partie austragen zu können. Am Nachmittag stimmte der belgische Verband dieser Lösung zu, die Partie wird am 29. März um 20.45 Uhr angepfiffen.

Nationaltrainer Marc Wilmots hätte das Spiel lieber in Belgien ausgetragen, um ein Zeichen zu setzen.

"Ich hätte lieber in Brüssel gespielt. Wir sollten zeigen, dass wir keine Angst haben und wir unser Leben nicht fremdbestimmen lassen", sagte der frühere Schalker auf einer am Vorabend einberufenen Pressekonferenz: "Aber ich respektiere die Entscheidung der Verantwortlichen."

Zudem wollten die Red Devils von Nationaltrainer Marc Wilmots um 16.30 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit im König-Baudouin-Stadion von Brüssel wieder trainieren, nachdem die Einheit am Dienstag nach den Bombenanschlägen abgesagt worden war.

Für 18.30 Uhr berief der belgische Verband eine Pressekonferenz ein. Am Dienstagvormittag hatte es am Flughafen in Brüssel und in der Metro Explosionen mit zahlreichen Todesopfern gegeben.

Zuletzt musste im November das Länderspiel Deutschland gegen Niederlande in Hannover wegen einer Terrorwarnung kurz vor Beginn der Partie abgesagt werden. Zuvor war es in Paris am Rande der Partie zwischen Frankreich und dem DFB-Team zu massiven Anschlägen gekommen.

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