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Nur die treusten Fans des FC Zürich statten de Pokal-Feier einen Besuch © twitter.com/typeritter

Der FC Zürich gewinnt das Schweizer Cup-Finale, doch den gefrusteten Fans ist nicht nach Jubeln zumute. Der Mannschaft bietet sich ein trostloses Bild.

Der Helvetiaplatz in Zürich war am Sonntagabend Schauplatz für eine der wohl traurigsten Titelfeiern in der Geschichte des europäischen Fußballs.

Der FC Zürich hatte gerade das Schweizer Cupfinale gewonnen und wollte diesen Triumph gemeinsam mit den Fans eigentlich gebührend feiern, doch ein Großteil der Anhänger blieb der Titel-Party fern, der Mannschaft bot sich auf dem Balkon des Züricher Volkshauses ein trostloses Bild.

Hunderte Anhänger des Schweizer Traditionsvereins versammelten sich stattdessen auf der gut 1,5 Kilometer entfernten Fritschiwiese.

Grund für das Verhalten der Züricher Fans ist der völlig überraschende Abstieg ihres Vereins aus der Schweizer Super League, der schon im Vorfeld des Endspiels besiegelt war.

Bereits während der Partie machten die Anhänger auf den Rängen mit Transparenten, Buhrufen und Pfiffen deutlich, dass der neunte Pokalgewinn der Vereinsgschichte höchstens als Trostpreis zu werten sei. 

Kurz nach dem Schlusspfiff ereignete sich dann eine Szene, die symbolisch für das zerrüttete Verhätnis zwischen Team und Fans steht: Zum Zeichen der Wiedergutmachung stellten die Profis des FC Zürich die Cup-Trophäe wortlos vor die Fankurve und verließen das Feld.

Das gefrustete Publikum reagierte jedoch mehrheitlich stumm auf die Geste ihres Teams.

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