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Nach einer Razzia in seinem Salzburger Haus, sagt der 70-Jährige kurzfristig einen Termin in der Schweiz ab. Die Schweizer Bundesanwaltsschaft ermittelt gegen Beckenbauer.

Franz Beckenbauer hat im Zuge der Ermittlungen der Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) im Skandal um die Fußball-WM 2006 anstehende öffentlichen Auftritte abgesagt.

Ursprünglich hatte der 70-Jährige am Freitagabend in einem Zürcher Hotel "Des Kaisers Weine" vorstellen wollen. Der Veranstalter teilte nun mit, dass Beckenbauer, seit kurzem Haupteigentümer eines südafrikanischen Weingutes, nicht in die Schweiz reisen werde.

Beckenbauer sollte dort Stargast eines Vier-Gänge-Dinners sein und die Gäste laut Veranstaltungsprospekt mit "Anekdoten und Geschichten" über den Weinanbau, "aber auch vom Fußballfeld" unterhalten.

Acht Razzien am Donnerstag

Am Donnerstag war Beckenbauers Haus in Salzburg laut Bild zwei Stunden lang durchsucht worden. Insgesamt hatte die BA acht Razzien durchführen lassen. Das Strafverfahren gegen den damaligen WM-Organisationsboss läuft seit dem 6. November 2015. Es geht um den "Verdacht des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Geldwäscherei sowie der Veruntreuung".

Neben Beckenbauer werden die früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger (71) und Wolfgang Niersbach (65) sowie der ehemalige Generalsekretär Horst R. Schmidt (74) beschuldigt. Die BA wies ausdrücklich darauf hin, dass für alle Verdächtigen die Unschuldsvermutung gilt. Die BA ist zuständig, weil die damaligen finanziellen Transaktionen weitgehend über Schweizer Konten durchgeführt wurden.Wein-We

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