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Paris St. Germain
Ausgelassene Freude: PSG ist zum dritten Mal in Folge Meister © Getty Images

Paris - Paris St. Germain hat sich zum dritten Mal in Folge zum französischen Meister gekürt. Ein Trostpflaster für den verpassten Triumph in der Champions League.

Um 22.51 Uhr spielten die Fans von Paris St. Germain verrückt: Mit Hupkonzerten, Autokorsos und bengalischen Feuern zelebrierten die PSG-Anhänger den dritten Meisterschafts-Triumph des Starensembles in der Ligue 1 in Folge an der Seine - auch wenn der Titel durch ein 2:1 (2:1) bei HSC Montpellier unter Dach und Fach gebracht wurde.

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 „Es ist eine großartige Nacht. Ich bin stolz auf die Spieler, den Trainer und die Anhänger, die immer in den Schlüsselsituation hinter uns gestanden haben", verkündete der katarische Klub-Präsident Nasser al-Khelaifi. Der fünfte Titel der Vereinsgeschichte wurde am vorletzten Spieltag perfekt gemacht. PSG hat vor der letzten Partie acht Punkte Vorsprung auf Verfolger Olympique Lyon (1:1 gegen Girondins Bordeaux).

Allerdings ist der nationale Titel nur ein schwacher Trost für den mit mehreren 100 Millionen Euro aus Katar subventionierten Hauptstadtklub.

Anspruch war der Champions-League-Sieg

Im Viertelfinale der Champions League hatten Ibrahimovic und Co. neidlos die haushohe Überlegenheit des FC Barcelona mit den Superstars Lionel Messi, Neymar und Luis Suarez anerkennen müssen - ebenso wie im Halbfinale Bayern München. Angetreten war der Pariser Klub aber mit dem Anspruch, die Königsklasse für sich zu entscheiden.

"Wahre Anerkennung erfolgt nur durch Europa"

Dementsprechend fielen auch die Kommentar der Medien aus. „Das Drama von Paris St. Germain ist der Glaube, dass Geld alles löst. So ist der dritte Titel in Folge eine Selbstverständlichkeit. Seit der angekündigten Tyrannei durch Katar zieht Paris den französischen Fußball nach oben. Aber die wahre Anerkennung erfolgt nur durch Europa", kommentierte L'Equipe.

Le Parisien ergänzte: "Die finanzielle Macht hat die Konkurrenz eliminiert. Paris herrscht über den französischen Fußball." Le Journal de Dimanche konstatierte: "Und jetzt drei in Folge! Das war keine Überraschung. Das ist auch ein Sieg von Trainer Laurent Blanc."

Sieg auch ohne Ibrahimovic

Auch ohne den an der Wade verletzten Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic brachten die Pariser den Dreier beim Tabellensiebten über die Runden. Kapitän Thiago Silva gab zu bedenken, dass seinem Team der Erfolg in der Ligue 1 keineswegs in den Schoß gefallen sei: "Wir Spieler wissen, wie hart es war. Die Leute glauben, es ist einfach, aber wir haben eine Menge dafür investieren müssen."

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