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Mario Balotelli ist froh, das Kapitel Liverpool beendet zu haben. Nizzas neuer Torjäger rechnet in einem Interview mit seinem Ex-Klub und Teammanager Jürgen Klopp ab.

Mario Balotelli hat wieder Spaß am Fußball.

Der italienische Skandalstürmer feierte am Samstag ein perfektes Debüt für den OGC Nizza, beim Heimsieg gegen Olympique Marseille (3:2) traf der 26-Jährige doppelt.

Balotelli packt nicht nur wegen seines gelungenen Einstands im Team von Lucien Favre die Zuversicht, fortan wieder auf anstatt abseits des Rasens positiv in Erscheinung zu treten.

"Die schlimmste Entscheidung meines Lebens"

Die Tatsache, den FC Liverpool verlassen zu haben, ist für Balotelli von größerer Bedeutung. Er ist heilfroh, kein Teil mehr der Reds zu sein.  

"Der Wechsel zu Liverpool war die schlimmste Entscheidung meines Lebens", sagte Balotelli dem französischen Fernsehsender Canal+. Weder unter Brendan Rodgers noch unter Jürgen Klopp habe er sich wohlgefühlt.

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"Weder ihre Methoden noch ihre Persönlichkeiten gaben mir einen guten Eindruck. Ich kam nicht mit ihnen zurecht", erklärte Balotelli und gab auch dem Verein Liverpool einen mit: "Abgesehen von den fantastischen Fans und ein paar Spielern, mit denen ich mich gut verstand, mochte ich den Klub nicht."

Balotelli peilt Ballon d'Or "in zwei bis drei Jahren" an

In Frankreich sieht das anders aus. Er sei von Nizzas Verantwortlichen "sehr gut empfangen" worden, verriet Balotelli.

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Auch aus diesem Grund hat er seinen Traum, einmal in seiner Karriere den Weltfußballer-Titel zu gewinnen, noch nicht begraben: "Wenn ich gut und ernsthaft trainiere, kann ich das in zwei bis drei Jahren schaffen. Ich denke nicht, dass es zu spät für den Ballon d'Or ist."

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