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Paris Saint-Germain v Chelsea - UEFA Champions League Round of 16
Jose Mourinho war von 2004 bis 2007 Trainer beim FC Chelsea und übernahm das Amt 2013 wieder © Getty Images

Jose Mourinho wettert gegen die Journalisten in England und fordert von einem Sender sogar eine Entschuldigung. Auslöser der Tirade ist ein Foul von Diego Costa.

Nach den Schiedsrichtern geraten nun auch die Medien immer mehr ins Visier von Jose Mourinho.

Dem Trainer des FC Chelsea platzte bei einer TV-Talkrunde bei Sky Sports der Kragen, und er teilte mächtig gegen eben diesen Sender aus.

Der Grund: Der exzentrische Portugiese regt sich immer noch maßlos über die Berichterstattung über seinen Spieler Diego Costa auf, der im Spiel gegen den FC Liverpool vor einem Monat nach einem Foul am Deutschtürken Emre Can die Rote Karte sah.

"Nach dem Spiel gegen Liverpool ging ich in den Umkleideraum. Das Erste, was ich sah, war ein großer Bildschirm mit den Buchstaben 'Diego Costas Verbrechen'. Ich frage mich, wie Sie, Sky Sports, die Aktion des Burnley-Spielers gestern beschreiben? Mein Englisch ist nicht gut genug, um ein Wort dafür zu finden. Das Mindeste, was Sie sagen müssten, wäre 'krimineller Angriff'", schimpfte Mourinho.

Damit bezog er sich auf das Foul von Burnleys Ashley Barnes am vergangenen Spieltag an Nemanja Matic beim 1:1 gegen den Außenseiter. Barnes kam von Schiedsrichter Martin Atkinson ungestraft davon.

Mourinho forderte eine Reaktion des Senders: "Haben Sie sich bei Chelsea, bei Diego oder bei mir entschuldigt? Haben Sie nicht. Als Institution ist Sky in der Premier League so wichtig, dass Sie sich nie entschuldigen. Und Sie behandeln nicht alle Spieler und Klubs gleich."

Bereits vor einem Monat musste er wegen einer Medienschelte umgerechnet 34.000 Euro Strafen zahlen.

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