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Jürgen Klopp beschreibt Jose Mourinho vor dem Duell zwischen Chelsea und Liverpool als "netten Kerl", relativiert diese Einschätzung aber auch ganz schnell wieder selbst.

Jürgen Klopp hat Jose Mourinho vor dem Duell des FC Liverpool mit dem FC Chelsea als einen freundlichen Zeitgenossen beschrieben - und diese Einschätzung gleich selbst wieder relativiert. (Die Pressekonferenz zum Nachlesen)

"Wenn man nicht gerade Journalist oder Schiedsrichter ist, kann er ein netter Kerl sein", sagte der Trainer der "Reds" auf einer Pressekonferenz über den Coach des englischen Meisters und ergänzte: "Ich gehöre nicht zu diesen beiden Gruppen, also verstehe ich mich gut mit ihm. Er ist emotional, ich bin emotional, aber nach dem Abpfiff ist alles vergessen. Zwischen uns ist alles okay."

Um die außergewöhnliche Brisanz der Partie, bei der womöglich Mourinhos Job auf dem Spiel steht, macht sich Klopp keine Gedanken. "Wir haben eine Chance, unsere Situation zu verbessern, das ist das, worauf wir schauen. Ich denke nicht über die Geschichten drumherum nach", sagte der Coach des Tabellenneunten.

Klopp findet, Chelseas Fußball sei trotz Rang 15 nicht so schlecht, wie es die Ergebnisse des miserabel gestarteten Meisters derzeit vermuten lassen.

"Chelsea weiß schon noch, wie es geht. Sie sind gut strukturiert, haben besondere Stärken im Abschluss. Es ist schwierig, aber es ist nicht unmöglich zu gewinnen. Wenn du verwundet bist, kann dich das manchmal auch stärker machen", sagte der Dortmunder Meistercoach, der am Mittwoch im Ligapokal seinen ersten Sieg mit Liverpool gefeiert hatte.

Klopp hält sein Team für "gut vorbereitet" und könnte mit einem Erfolg den Anschluss an das erste Tabellendrittel schaffen. Gegen Mourinho hat er aus seiner Zeit beim BVB eine positive Bilanz. "Es ist ein großes Spiel", sagte er, "aber es ist auch nur Fußball und ich bin seit 15 Jahren Trainer und hatte schon einige große Spiele." 

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