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Jose Mourinho kritisiert den FC Chelsea nach der Trennung und dementiert eine einvernehmliche Trennung. Auch zur Zukunft des Portugiesen gibt es neue Infomationen.

Jetzt kommt doch noch die erwartete Retourkutsche:

Teammanager José Mourinho hat erstmals auf sein Aus beim FC Chelsea reagiert und den englischen Meister harsch kritisiert.

"In seiner Karriere hat José einige Male entschieden, einen Klub zu verlassen. Aber nur in Chelsea hat der Klub entschieden, dass er gehen muss", hieß es in einer Erklärung, die der Portugiese über seine Agentur CAA höchstpersönlich verbreiten ließ.

Bemerkenswert dabei: Mourinho sprach dabei über sich selbst gewissermaßen in der dritten Person. 

Wohl 14 Millionen Euro Abfindung

Mourinho und die in der Liga auf Platz 16 abgestürzten Blues hatten sich am Donnerstag offiziell einvernehmlich getrennt - der Wahrheit entspricht das wohl nicht. Allerdings kassiert der Trainer für seinen Abgang eine fürstliche Abfindung.

Laut englischen Medienberichten bekommt Mourinho zehn Millionen britische Pfund (14 Millionen Euro).

Für den 52-Jährigen war es nach 2007 der zweite Abschied von der Stamford Bridge.

"Jose Mourinho ist froh darüber, dass er nach Chelsea zurückgekehrt ist und den Fans einen weiteren Titel in der Premier League schenken konnte, den sie über Jahre nicht bekommen haben", hieß es im Statement.

Kein Sabbatjahr bei "The Special One"

Eine Pause werde "The Special One" nicht machen: "Er wird kein Sabbatjahr einlegen, er ist nicht müde, und er braucht es nicht. Er denkt positiv und schaut nach vorn."

Mourinho werde mit seiner Familie in London bleiben und will sich in naher Zukunft nicht weiter zur Situation äußern.

Unter anderem ist der Exzentriker allerdings bei Manchester United im Gespräch, wo Louis van Gaal vor dem Aus steht.

Für die englischen Buchmacher jedenfalls ist Mourinho der Top-Kandidat auf die Nachfolge des Niederländers, der in der Champions League mit den Red Devils gescheitert ist und in der Premier League seit drei Spielen nicht mehr gewonnen hat.

Mourinho nun zu United?

Schon 2013 war Mourinho als Nachfolger von Ferguson im Gespräch, doch United entschied sich damals für David Moyes.

Gleichwohl erscheinen Mourinhos künftige Job-Optionen sind limitiert, neben United ist nur noch ein Klub realistisch.

Seit langem hält sich das Gerücht, dass sich die Besitzer von Paris Saint-Germain gerne mit dem Namen Mourinho schmücken würden.

Hiddink im Anflug auf Chelsea

Bei Chelsea wiederum wird allem Anschein nach Guus Hiddink den geschassten Jose Mourinho beerben.

Der 69 Jahre alte Niederländer bestätigte der niederländischen Zeitung De Telegraaf Vertragsgespräche mit Chelsea-Offiziellen in einem Londoner Hotel: "Ich möchte mich gut informieren, bevor ich eine Entscheidung treffe."

2009 hatte Hiddink schon einmal bei den Londonern als Feuerwehrmann übernommen, dabei die Saison noch mit dem Gewinn des FA-Cup gerettet. 

       

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