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Real Madrids Gareth Bale stand auf der Wunschliste von Manchester United. Die Umstände sprachen aber wohl gegen einen Wechsel © Getty Images

Es sollte der teuerste Transfer aller Zeiten werden. 130 Millionen Euro, so viel Geld soll Manchester United geboten haben, um Gareth Bale von Real Madrid loszueisen. 

Der Deal platzte - das erste Mal im Sommer 2014. Der Waliser wollte sich bei den Königlichen durchbeißen, was ihm mal mehr, mal weniger gelang. Eine Saison darauf legten die Red Devils nochmal nach. 

Bale galt als Wunschkandidat von Trainer Louis van Gaal, sollte die Flaute im Sturm beheben, die durch die Formkrise Wayne Rooney entstanden war. Glaubt man Berichten von spanischen Medien, dann war Bale damals nicht abgeneigt. Trainer Rafael Benitez, der inzwischen geschasst wurde, soll den 26-Jährigen zum Bleiben überredet haben. 

Das war bislang die offizielle Geschichte der Causa Bale. Der britische Independent präsentiert jetzt eine andere Fassung. Demnach ist der Torjäger von den chaotischen Verhältnissen in Zeiten der United-Krise, sowie der ungeklärten Trainerfrage abgeschreckt worden. Die Zustände hätten einen Wechsel verhindert, schreibt die Zeitung.

Dem Artikel zufolge ist es Bale leid, zum Spielball verschiedener Interessen zu werden. Hinter vorgehaltener Hand wird im Umfeld von Real getuschelt, dass es dem Waliser mächtig gegen den Strich geht, in den ständig wechselnden Offensiv-Formationen hin- und her geschoben zu. Auch mit der hohen Fluktuation auf dem Trainerstuhl der Königlichen kann sich der Waliser offenbar nicht so recht anfreunden. 

Nach Stand der Dinge hätte er bei Manchester eine ähnliche Situation vorgefunden - deshalb also der geplatzte Wechsel. Wie der Independent schreibt, sind taktische Zugeständnisse und stabile Verhältnisse Grundvoraussetzungen für eine Rückkehr Bales nach England. 

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