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Arsenal v Olympiakos - UEFA Champions League
Der Streit mit seinem Ex-Berater hat Emmanuel Eboue eine lange Sperre eingebracht © Getty Images

Ein früherer Arsenal-Verteidiger wird von der FIFA lange aus dem Verkehr gezogen. Hintergrund ins anhaltende Geld-Streitigkeiten zwischen ihm und seinem früheren Agenten.

Zahlen oder zuschauen: Der Fußball-Weltverband FIFA hat den Ivorer Emanuel Eboué vom englischen Premier-League-Klub AFC Sunderland vorläufig für ein Jahr gesperrt.

Die Sanktion wird allerdings aufgehoben, falls der 32-Jährige die Schulden bei seinem früheren Berater Sébastien Boisseau "in vollem Umfang" bezahlt.

Der Vertragsstreit zwischen Eboué und Boisseau beschäftigt die Sportgerichtsbarkeit bereits seit fast drei Jahren.

Schon im Juli 2013 wurde der 79-malige Nationalspieler der Elfenbeinküste von der FIFA zur Zahlung der ausstehenden Summe in nicht genannter Höhe verurteilt.

Nachdem Eboué dies verweigert hatte, belegte die FIFA-Disziplinarkommission den früheren Profi des FC Arsenal und von Galatasaray Istanbul im September 2014 mit einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Schweizer Franken.

Zudem wurde Eboué eine letzte Frist von 120 Tagen gesetzt, um die Zahlung zu leisten.

Gegen dieses Urteil legte Eboué, der nach acht Monaten ohne Vertrag erst vor drei Wochen in Sunderland bis zum Saisonende unterschrieben hat, Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS ein. Der CAS bestätigte allerdings den FIFA-Richterspruch.

Sunderland hat als erste Reaktion auf die Sperre angekündigt, über eine Auflösung des Vertrags mit Eboué nachzudenken.

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