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Jürgen Klopp (r.) kann im nächsten Jahr mit Mamadou Sakho planen © Getty Images

30 Tage nach seiner Sperre wegen des positiven Doping-Tests wird Mamadou Sakho wohl freigesprochen. Damit kann der Verteidiger sogar noch auf die EM hoffen.

Die Sperre für Mamadou Sakho vom FC Liverpool nach seinem positiven Doping-Test ist offenbar Geschichte. Das berichtet die französische Zeitung L'Equipe.

Am 28. April war Sakho von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) vorläufig für 30 Tage gesperrt worden. Über das endgültige Strafmaß entschied nun die Ethik- und Disziplinar-Kommission der UEFA, die die Suspendierung aufhob.

Der 26 Jahre alte Verteidiger war nach dem UEFA Europa League-Spiel bei Manchester United (1:1) am 17. März angeblich positiv auf einen nicht erlaubten Fatburner getestet worden. Sakho hatte auf die Öffnung der B-Probe verzichtet.

Nach Angaben der L'Equipe haben Sakhos Anwälte erfolgreich argumentiert, dass der beim Franzosen nachgewiesene Fatburner nicht auf der Verbotsliste der Europäischen Fußball-Union UEFA stehe.

Durch die Kehrtwende muss Sakho keine weiteren Strafen befürchten und hat sogar noch Chancen auf die EM-Teilnahme im eigenen Land. Bis zum 31. Mai muss Didier Deschamps seinen endgültigen Kader für das Turnier bekanntgeben. Sakho hatte zuletzt der Zeitung Le Parisien gesagt, dass er trotz seiner Sperre zweimal täglich trainiert habe und fit sei.   

Nach dem Ausfall von Jeremy Mathieu nominierte Deschamps aber zunächst Samuel Umtiti nach.

Bitter für Liverpool: Sakho verpasste nach seiner Sperre das Finale der UEFA Europa League, das das Team von Jürgen Klopp gegen den FC Sevilla verlor.

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