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Slaven Bilic steckt mit West Ham in der Krise
Slaven Bilic steckt mit West Ham in der Krise © Getty Images

West Ham United kassiert gegen den FC Southampton die nächste Packung und steckt weiter im Tabellenkeller fest. Für Slaven Bilic wird die Luft dünner.

Die Luft für Slaven Bilic bei West Ham United wird immer dünner.

Die "Hammers" verloren vor heimischem Publikum mit 0:3 gegen den FC Southampton und kassierten damit zum ersten Mal seit April 2014 die vierte Ligapleite in Serie. West Ham, das sich zuvor auch in der Europa-League-Qualifikation beim Aus gegen Astra Giurgiu blamiert hatte, liegt damit auf einem Abstiegsplatz. Hinter West Ham (3 Punkte) stehen nur Stoke City (2) und der AFC Sunderland (1).

Southampton, für das Charlie Austin (40.), Dusan Tadic (62.) und James Ward-Prowse (90.+2) trafen, kletterte dagegen mit dem zweiten Saisonsieg auf Rang zehn. Der FC hatte 18 Torschüsse - so viele Versuche hatte das Team von Claude Puel auswärts zuletzt im August 2014 - ebenfalls bei West Ham.

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Auf der Gegenseite fiel Neuzugang Simone Zaza, der im EM-Viertelfinale gegen Deutschland seinen Elfmeter kläglich vergeben hatte, vor allem durch eine vergebene Chance und eine Schwalbe auf.

Mittelfeldspieler Mark Noble fand klare Worte für die Leistung. "Wenn ich ehrlich bin, hätten es auch sechs Gegentore sein können, wenn Adrian nicht einige gute Paraden ausgepackt hätte", so Noble: "Ich glaube nicht, dass es noch viel schlimmer kommen kann. Wir haben elf Gegentreffer in drei Spielen kassiert. Das ist lächerlich und nicht gut genug."

Bilic' sportliche Talfahrt steht im Gegensatz zu seinem privaten Glück. Der Kroate wurde zuletzt Vater einer Tochter, hat ihr aber offenbar noch keinen Namen gegeben - auch wegen des beruflichen Stresses.

"Ich habe es meinen Assistenten schon gesagt: Ich fühle mich sehr komisch, da ich eine junge Tochter habe, aber permanent nur an Fußball denken muss", so Bilic.

Möglicherweise hat er bald wieder mehr Zeit für seine Tochter.

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