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Pep Guardiola (r.) bei der Vorstellung als Barca-Trainer 2008 mit Mentor Johan Cruyff (2.v.r.)
Pep Guardiola (r.) bei der Vorstellung als Barca-Trainer 2008 mit Mentor Johan Cruyff (2.v.r.) © Getty Images

Pep Guardiola findet, dass sein Lehrmeister Johan Cruyff in der Rangliste der besten Trainer weit über ihm steht. Besonders eines habe er ihm voraus.

Nicht wenige halten Pep Guardiola für den besten Trainer der Welt, er selbst aber hält sich für ein kleines Licht im Vergleich mit seinem großen Idol.

"Wenn alle Leute sagen, 'Oh, Pep, was für ein toller Trainer das ist', sage ich: Vergesst es", erklärt der Trainer vom Manchester City im Guardian: "Johan Cruyff war der Beste, bei weitem."

Den im März verstorbenen geistigen Vater des "Voetbal totaal" hält Guardiola für wichtiger als sich selbst, weil der Niederländer den Stil des FC Barcelona erschaffen und geprägt hat:

"Ich hätte nicht tun können, was er getan hat. Etwas neues zu kreieren ist der wirklich schwierige Teil." Barca habe eine "Kathedrale des Fußballs" und Cruyff habe sie erschaffen, "Stein für Stein".

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Guardiola suchte Rat von Cruyff

Cruyff war von 1988 bis 1996 Trainer bei Barca, seine Ideen waren stilbildend bis weit über das Ende seiner Amtszeit hinaus, auch für seinen ehemaligen Schützling Guardiola.

Als er Barca übernommen hatte, habe er Cruyff oft um Rat gefragt, besonders in der ersten Saison, in der er direkt das Triple gewann: "Ohne ihn wäre ich nicht hier."

Wegen seiner anhaltenden Bewunderung für Cruyff stellte Guardiola in dieser Woche Cruyffs posthum veröffentlichte Autobiografie vor - und gab im Zuge dessen dem Guardian eines seiner seltenen Interviews.

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