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Chelsea v Leicester City - Premier League
Diego Costa musste bis zum Schluss auf dem Platz bleiben © Getty Images

Trotz des Sieges gegen Leicester gerieten Chelsea-Coach Antonio Conte und Diego Costa aneinander. Der Stürmer wollte sich auswechseln lassen - doch Conte ließ ihn drin.

So etwas sieht man auch nicht alle Tage: Beim 3:0-Sieg des FC Chelsea gegen Leicester City machte sich Blues-Trainer Antonio Conte bei seinem Stürmer-Star Diego Costa unbeliebt. Dies nicht, weil er den spanischen Nationalspieler auswechseln wollte - sondern genau das Gegenteil! 

Nachdem er mit vier Gelben Karten ins Spiel gegangen war, wollte Costa unbedingt eine fünfte Verwarnung vermeiden, die ihn am kommenden Spieltag das Top-Spiel gegen Manchester United gekostet hätte. Wie in der Bundesliga ist ein Spieler auch in der Premier League nach fünf Gelben Karten für einen Begegnung gesperrt.

Nachdem spätestens nach dem 3:0 durch Victor Moses in der 80. Minute keinen Zweifel über den Sieger gegeben hatte, deutete Costa Richtung Ersatzbank an, dass er gerne ausgewechselt werden wolle.

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Doch Conte ignorierte die Handzeichen des Angreifers und ließ den Torschützen zum 1:0 bis zum Schlusspfiff drin. "Ich entscheide immer, wer ein- und ausgewechselt wird", sagte Conte in der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Ich weiß, dass es ein Risiko war, ihn drin zu lassen, aber wir brauchen 90 Minuten lang seine Aggressivität."

Am Ende riss sich Costa bis zum Ende zusammen und wird am kommenden Sonntag beim Duell in Manchester am Start sein.

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