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Die Fans von Tottenham Hotspur mussten kaum Kontrollen über sich ergehen lassen
Die Fans von Tottenham Hotspur mussten kaum Kontrollen über sich ergehen lassen © Getty Images

Ein Security-Mann soll vor dem Spiel von Tottenham Hotspur gegen Bournemouth die Fans kontrollieren - und versagt. Seine lasche Arbeitseinstellung hat Folgen.

Ein Sicherheitsmann von Tottenham Hotspur ist wegen seiner laschen Arbeitseinstellung zum Gespött in den sozialen Medien geworden. Die Folge: Der Klub reagierte und trennte sich nach Informationen der DailyMail von seinem Mitarbeiter.

Was war passiert?

Am Ostermontag ging ein Video viral, das den Mann bei der Ausübung seiner Kontrollen vor Tottenhams Spiel gegen Bournemouth zeigt. Oder eben auch nicht.

Denn der Ordner verfolgte offenbar eine "No-Touch"-Philosophie, er fuhr mit seinen Händen an den Körpern der eingetroffenen Zuschauer vorbei. Mit dieser Methode konnte er allerdings kaum feststellen, ob die Fans unerlaubte Gegenstände mit sich trugen.

Tottenham reagierte, nachdem der Klub von der Sache Wind bekam. "Danke, dass Sie uns darauf aufmerksam gemacht haben. Der Auftragnehmer hat sich entschuldigt und wir haben entsprechende Maßnahmen ergriffen", schrieben die Spurs bei Twitter.

Gerade in der Woche nach dem Bus-Anschlag auf Borussia Dortmund erregen derart lasche Kontrollen natürlich Aufsehen. Erst am Donnerstag hatte der Mirror berichtet, dass Tottenham deswegen seine Sicherheitsvorkehrungen verstärken will. Diese Information erreichte aber offenbar nicht jeden.

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