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ATHLETICS-WORLD-2013-800M
Maria Sawinowa gewann 2012 Olympia-Gold über 800 Meter. © Getty Images

Wegen systematischen Dopings fordert die WADA eine lebenslange Sperre für Maria Sawinowa. Die Kommission spricht sich zudem für harte Sanktionen gegen den Verband aus.

Die russische Leichtathletik-Olympiasiegerin Maria Sawinowa sollte laut einer unabhängigen Untersuchungskommission der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA lebenslang gesperrt werden.

Diese Empfehlung sprach der Kommissionsvorsitzende Richard Pound am Montag in Genf aus. Neben Sawinowa, die 2012 in London über 800 m Olympia-Gold gewonnen hatte, sollen vier weitere russische Athleten wegen systematischen Dopings lebenslang gesperrt werden.

Darunter befindet sich auch Ekaterina Poistogowa, die in London Bronze über 800 m gewonnen hatte.

"Es ist schlimmer, als wir gedacht haben", sagte Pound.

Der Kanadier legte am Montag seinen Bericht zu den Dopingvorwürfen gegen Russland vor. Demnach seien die Olympischen Spiele in London sabotiert worden, weil Dopingvergehen im Vorfeld der Wettbewerbe vom russischen Verband ARAF nicht sanktioniert wurden.

Die Kommission forderte den Ausschluss russischer Leichtathleten von Olympia in Rio 2016.

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