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München - Luxusmarken, Traditionsstrecken und sehr viel PS: Das ADAC GT Masters begeistert die Motorsportfans auch in diesem Jahr. SPORT1 hat alle Fakten.

Das ADAC GT Masters bietet den Zuschauern spektakulären Motorsport. Schließlich gehen in der "Liga der Supersportwagen" Fahrzeuge mit bis zu 550 PS an den Start, die für ordentlich Musik in den Ohren der Motorsportfans sorgen werden. 

Und SPORT1 begleitet die Serie vom ersten Wochenende an bis zur Entscheidung auf allen Plattformen.

Das Starterfeld:

Acht Marken kämpfen um den Titel beim diesjährigen ADAC GT Masters.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr zählt das Teilnehmerfeld 2015 zwei Wettbewerber mehr.

Das britische Team Bentley, das mit dem Continental GT3 an den Start geht, ist genauso neu dabei wie die Japaner von Nissan mit dem GTR-NISMO.

Bereist aus dem vergangenen Jahr bekannt sind die deutschen Marken Mercedes, Audi, BMW und Porsche sowie Chevrolet und Corvette. Insgesamt sind 15 Teams gemeldet.

Die Favoriten:

Auch wenn er seinen Partner Rene Rast verloren hat, gehört Titelverteidiger Kelvin van der Linde im Audi R8 wieder zu den heißen Kandidaten auf den Gesamtsieg. Für den Südafrikaner aus dem Team von Christian Abt spricht, dass er trotz seiner erst 18 Jahre schon über enorme Erfahrung verfügt und weiß, wie man die Meisterschaft gewinnt. Neu an seiner Seite ist der ein Jahr ältere Stefan Wackerbauer.

Zu den härtesten Konkurrenten zählen die eigenen Teamkollegen. Der Däne Nicki Thiim hat schon angedeutet, dass er in die Fußstapfen seines Vaters Kurt treten kann, der lange Jahre erfolgreich in der DTM unterwegs war. Thiim Junior teilt sich das Cockpit mit dem Südafrikaner Jordan Lee Pepper.

Zu achten gilt es aber auch auf die letztjährige Drittplatzierte Claudia Hürtgen im BMW des Team Schubert, auf Marc Basseng und Florian Stoll im Audi LR 8 sowie Andreas Wirth und Daniel Keilwitz. Die beiden Corvette-Piloten legten bei den offiziellen Testfahrten in Oschersleben die Bestzeit hin.

Die Strecken:

Auf der Rennstrecke der Motorsport Arena in Oschersleben fällt auch der Startschuss zur Saison. Der knapp 3,7 Kilometer lange Kurs gilt wegen seiner vielen Kurven als sehr anspruchsvoll.

Nach einer etwas längeren Pause stehen dann ab Anfang Juni drei Rennen innerhalb von vier Wochen an. Zunächst befahren die Piloten der ADAC GT Masters mit dem Red-Bull-Ring in Österreich (5. – 7.6.) und Spa-Francorchamps in Belgien (19. – 21.6.) zwei Kurse, an denen auch die Formel 1 Station macht. Anschließend geht es zum Lausitzring (3. – 5.7.).

Die zweite Saisonhälfte startet auf dem Nürburgring (14. – 16.8.), ehe mit dem Sachsenring (28. – 30.8.) und dem Circuit Park im niederländischen Zandvoort (18. – 20.9.) zwei weitere Traditionsstrecken auf die Fahrer warten. Zum Abschluss der Saison gastiert das ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring (2. – 4.10.).

Die Regeln:

Im Gegensatz zur DTM sind beim ADAC GT Masters keine Prototypen am Start, sondern an den Rennsport angepasste Straßenfahrzeuge.

Um Chancengleichheit zwischen den verschiedenen Fahrzeugen herzustellen, werden sie beispielsweise mit Gewichtszuladungen und Motorenbegrenzungen versehen.

An jedem der acht Rennwochenenden werden zwei Läufe ausgetragen, die jeweils fliegend gestartet werden. Das heißt, die Autos fahren bereits, ehe die Ampeln auf Grün schalten. Erst dann aber darf attackiert werden.

Ein Rennen dauert 60 Minuten. Zwischen der 25. und der 35. Minute muss gestoppt werden, damit die Fahrer wechseln können. Zwei Piloten teilen sich ein Auto. Das Duo, das in 60 Minuten die meisten Runden absolviert, gewinnt das Rennen. Die Punkte werden wie in der Formel 1 vergeben. Der Sieger erhält also 25 Punkte, der Zehnte einen Punkte.

ADAC GT Masters auf SPORT1:

SPORT1 zeigt alle Rennen des ADAC GT Masters live im TV und im LIVESTREAM.

Ein 45minütiges Magazin rundet das Rennwochenende des ADAC GT Masters und seiner Rahmenserien ab.

Darüber hinaus gibt es eine umfangreiche Online- und Mobile-Berichterstattung auf SPORT1.de und in den SPORT1 Apps.

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