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Jamie Green startet in Spielberg von der Pole Position © Imago

Der Audi-Pilot dringt in die BMW-Phalanx ein und startet in Spielberg im zweiten Rennen von Platz eins. Antonio Felix da Costa ist nur einen Wimpernschlag langsamer.

Jamie Green hat im Qualifying zum vierten Lauf der DTM in Spielberg/Österreich  (ab 14.40 Uhr im LIVESTREAM auf DTM.com und im LIVETICKER, Renn-Highlights ab 22.30 Uhrim TV auf SPORT1) die Dominanz der BMW durchbrochen.

Der Brite sicherte sich in 1:22,680 Minuten die Pole Position.

Auf den Plätzen folgten die BMW-Piloten Antonio Felix da Costa (Portugal), Timo Glock (Wersau) und Maxime Martin (Belgien).

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Insgesamt schafften es hinter dem Briten, der zum zehnten Mal in seiner DTM-Karriere von Platz eins startet, gleich sieben BMW-Piloten in die Top Ten.

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Für Samstag-Sieger Marco Wittmann reichte es am Ende dagegen nur für Rang zehn.

Erneutes Debakel für Mercedes

Einen weiteren bitteren Tiefschlag musste indes Mercedes hinnehmen.

Nachdem die Schwaben bereits am Samstag der Musik deutlich hinterherfuhren, zeigte der Daumen am Sonntagmittag noch weiter nach unten.

Robert Wickens war als 15. noch bester der acht Mercedes.  Meisterschaftsspitzenreiter Paul di Resta (Großbritannien) startet als 24. und Letzter.

Am Samstag hatte sich da Costa wegen eines Manövers direkt nach Rennstart noch den Ärger von Ex-Champion Mattias Ekström zugezogen.

Ekström: "Nasenbohrer und Pappnasen"

"Die DTM macht nur Spaß mit Leuten, die auch etwas in der Birne haben. Manche von den Jungen sind halt überfordert. Der da Costa und Götz sind für mich zwei Leute, die nicht einmal zwei Runden hintereinander fahren können, ohne jemanden von der Strecke zu schubsen oder ins Auto zu fahren", sagte der Schwede bei SPORT1.

Ekström wurde durch die Aktion, an der auch dessen BMW-Kollege Maxime Martin beteiligt war, bis ans Ende des Feldes durchgereicht.

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Die Rennleitung wertete den Crash zum Unverständnis von Audi als Rennunfall, weshalb Ekström nur eine Lösung sieht, um solche Kollisionen in Zukunft zu vermeiden.

"Die Schuld liegt bei mir selbst. Ich muss unbedingt nach den Qualifyings vor den Nasenbohrern und Pappnasen stehen. Da hat man auch viel mehr Spaß in der DTM. Denn hinten rumstehen ist eine Katastrophe."

Ekström zeigte anschließend eine starke Aufholjagd und kämpfte sich auch dank eines Rundenrekords auf dem Red-Bull-Ring wieder auf Rang 16 vor.

Dort traf er dann auf Mercedes-Pilot Maximilian Götz, der sich ziemlich hart verteidigte – zu hart nach Ekströms Meinung.

"Bei so jemandem wie Götz sieht man, dass der in der DTM vollkommen überfordert ist. Er schafft es nicht einmal auf der Geraden geradeaus zu fahren. Wenn man mit so jemandem fährt, macht Motorsport auch keinen Spaß. Ich bin aber nicht böse auf ihn. Ich glaube, er hat einfach nicht mehr Talent", sagte Ekström.

Götz reagiert gelassen

Götz wollte sich auf die Diskussion nicht einlassen. "Ich lasse mich auf dieses Niveau nicht herab. Der hat selbst genug zu kämpfen. Das ist Racing. Wenn er ein Problem hat, soll er zu mir persönlich kommen", sagte Götz auf SPORT1-Nachfrage.

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