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Audis erster Sieg auf dem Norisring seit 14 Jahren wird von einer Rambo-Aktion überschattet. Mattias Ekström räumt zwei Mercedes-Fahrer ab, die ihn danach beschimpfen.

Edoardo Mortara hat den Audi-Fluch auf dem Norisring beendet. Der Italiener fuhr für Audi den ersten Heimsieg seit 14 Jahren ein.

Überschattet wurde das Rennen von einer Rambo-Aktion von Mattias Ekström, der auf Rang drei liegend die beiden in Führung liegenden Mercedes-Fahrer Christian Vietoris und Robert Wickens abräumte.

Der Schwede wurde dafür mit einer Durchfahrtsstrafe belegt und musste ebenso wie der Kanadier Wickens das Rennen vorzeitig beenden.

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Mercedes-Fahrer beschimpfen Ekström

Nach dem Rennen kochten dann die Emotionen über. Nachdem Ekström ankündigte sich bei Vietoris entschuldigen zu wollen, aber Wickens wegen seiner aggressiven Verteidigung eine Mitschuld am Unfall gab, konterte dieser bei der ARD. "Er benimmt sich wie ein Baby. Wenn er mich beschuldigt, ist er ein Idiot", sagte Robert Wickens über Ekström.

Vietoris fand sogar noch klarere Worte und beschimpfe Ekström auf unflätige Weise. "Es ist das allergrößte A.... Erst macht er immer einen auf Sunnyboy und dann räumt er alle ab." An einer Entschuldigung von Ekström hatte er auch wenig Interesse: "Er soll da bleiben, wo er ist. Ich will ihn gar nicht sehen".

Dennoch ging Ekström wenige Minuten später in die Box von Vietoris, um sich bei dem Mercedes-Piloten zu entschuldigen, der diese jedoch nicht annahm.

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Wickens verliert Gesamtführung

Hinter Mortara wurde Norisring-Rekordsieger Jamie Green (Audi) Zweiter vor Mercedes-Pilot Paul di Resta (Großbritannien).

Als bester BMW-Pilot kam Ex-Meister Marco Wittmann bei seinem Heimrennen auf Rang vier.

Mortara übernahm mit 69 Punkten die Gesamtführung vor Wittmann (67) und Green (63). Wickens fiel mit weiterhin 58 Punkten auf den fünften Rang zurück.

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