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Marco Wittmann profitiert von einem Start-Crash und landet beim zweiten Rennen der DTM in Ungarn auf Platz vier. Ein Audi-Pilot siegt auf dem Hungaroring nahe Budapest.

BMW-Pilot Marco Wittmann wurde beim 16. Saisonrennen in Budapest nach 36 Runden Vierter und hat damit im Kampf um die Meisterschaft in der DTM wichtige Punkte geholt (das Rennen in der Erstausstrahlung ab 22 Uhr im TV auf SPORT1+).

Der 26-Jährige aus Markt Erlbach profitierte dabei von einem Startcrash, verursacht von seinem ärgsten Verfolger und Pole-Position-Starter Edoardo Mortara im Audi. Sieger wurde der von Startposition zwei gestartete Mattias Ekström, der als Gesamtfünfter im Titelkampf aber keine Rolle mehr spielt.

Zwei Rennen vor Schluss führt Wittmann das Klassement an, der Vorsprung auf Verfolger Mortara wuchs auf 26 Punkte an. Der Italiener kam beim Start nicht gut weg und versuchte Wittmanns Überholmanöver zu unterbinden, indem er ihn ins Gras schob.

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Mortara bricht vorzeitig ab

Dabei beschädigte er seinen eigenen Boliden so stark, dass er direkt die Box anfahren musste und von da an als Letzter einsam seine Runden drehte. Drei Runden vor Schluss stellte er das Auto ab.

Bester Mercedes wurde Daniel Juncadella. Der 25-Jährige fuhr in seiner vierten DTM-Saison auf seinen ersten Podestplatz. 

Die finale Entscheidung in der Meisterschaft fällt in drei Wochen beim traditionellen Saisonfinale in Hockenheim.

Robert Wickens manövrierte sich selbst aus dem Titelrennen, indem er am Start für eine kuriose Situation sorgte: Er stellte sich nach der Einführungsrunde auf den falschen Startplatz und löste einen Startabbruch aus.

Er verlor seinen achten Startplatz dadurch und musste nach einer weiteren Einführungsrunde von ganz hinten starten. Als Zwölfter ging er am Ende leer aus.

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