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Jamie Green hofft, in dieser Saison noch mehrfach auf dem Podium zu stehen
Jamie Green hofft, in dieser Saison noch mehrfach auf dem Podium zu stehen © xpbimages.com

Jamie Green glaubt noch immer an seine Titelchance in diesem Jahr - Der Audi-Pilot weiß allerdings, dass er dazu vor allem im Qualifying regelmäßig schnell sein muss

Jamie Green hat den Traum vom DTM-Titel 2016 noch nicht aufgeben. Obwohl der Brite vor dem Nürburgring-Wochenende wieder 26 Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Marco Wittmann hat, glaubt der Audi-Pilot, dass er das Ruder in den letzten sechs Rennen des Jahres noch einmal herumreißen kann. "Jetzt ist jedes Rennen wichtig", weiß Green, der sich bewusst ist, dass er sich an den verbleibenden drei Rennwochenenden der Saison 2016 keinen Fehler mehr erlauben darf.

"Ich glaube, dass es der Schlüssel ist, konstant zu sein", erklärt Green, der in dieser Hinsicht bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat. 2015 gewann der Brite vier Rennen und damit mehr als jeder andere Pilot. Der Titel ging am Ende des Jahres aber trotzdem an Pascal Wehrlein, der lediglich zweimal ganz oben auf dem Siegerpodest stand. Auch in diesem Jahr steht mit Wittmann aktuell wieder der konstanteste Pilot ganz oben.

"Ich glaube, dass ein Fokus für uns auf dem Qualifying liegen wird", sagt Green weiter und erklärt: "Es ist jetzt so eng, und alle drei Hersteller haben ein Auto, das gewinnen kann. Das macht jedes Qualifying ganz, ganz wichtig." Denn weil das Überholen in der DTM generell nicht gerade einfach ist, können Rennen bereits in der Qualifikation gewonnen beziehungsweise verloren werden.

Das gilt auch für die kommenden beiden Läufe auf dem Nürburgring - wo Green in fast zwölf Jahren DTM noch nie gewinnen konnte. "Es wäre ein fantastisches Timing, wenn wir es an diesem Wochenende schaffen", weiß der 34-Jährige, der den Druck im Titelkampf sogar positiv findet. "Insgeheim gefällt mir das schon. Es ist immer schön, wenn man um den Titel kämpfen kann. Das ist immer das Ziel für einen Fahrer", erklärt er.

Aktuell fühlt sich Green jedenfalls äußerst wohl in seinem Audi RS 5. "Ich glaube, dass es das gesamte Paket ist. Ohne ein gutes Auto wären wir nicht in dieser Position", lobt er. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob das in diesem Jahr zum Titelgewinn reichen wird. Green selbst glaubt jedenfalls, dass die Ausgangsposition kaum besser sein könnte. "Jetzt geht es einfach nur darum, den Job zu erledigen", erklärt er.

© Motorsport-Total.com

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