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Fahren beide für Mercedes: Lewis Hamilton (r.) und Nico Rosberg
Fahren beide für Mercedes: Lewis Hamilton (r.) und Nico Rosberg © Getty Images

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton will sich im andauernden Poker mit Mercedes keinen Nummer-eins-Status in seinen neuen Vertrag schreiben lassen.

"Niemals habe ich in meiner Karriere nach einer Nummer-Eins-Klausel verlangt. Ich will meinen Stallgefährten schlagen, am liebsten mit gleichem Material neben mir, dann weiß ich auch, was dieser Sieg wert ist", sagte Hamilton dem englischen TV-Sender Sky Sports.

Stallrivale Nico Rosberg darf bei einer Verlängerung von Hamiltons Vertrag über das Saisonende hinaus deswegen weiter fest mit einer Gleichberechtigung der beiden Piloten rechnen.

"Er würde überhaupt nicht nach so etwas fragen, weil er genau weiß, dass dies nicht unserem Vorgehen entspricht", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Ich glaube, Lewis schätzt die Art und Weise, wie wir den Rennstall führen und dass wir beiden Piloten die gleichen Möglichkeiten bieten."

Wolff betonte erneut, dass nur noch Details zu klären sind und ein neuer Mehrjahresvertrag mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zustande kommen werde.

Seit Wochen ziehen sich die Verhandlungen zwischen dem zweimaligen Weltmeister Hamilton und dem Konstrukteurs-Champion hin. Wann Vollzug vermeldet werden kann, ist auch vor dem Großen Preis von Bahrain am Sonntag (ab 16.30 Uhr im LIVETICKER) nicht absehbar.

Mehrere Medien hatten bereits über mögliche Vertragsinhalte berichtet. Demnach könnte Hamilton, der seit 2013 für die Silberpfeile fährt, künftig auch dank erfolgsabhängiger Bonuszahlungen bis zu 37 Millionen Euro pro Jahr verdienen und damit zum Topverdiener in der Formel 1 aufsteigen.

Der Brite hatte nach seinem ersten Titel 2008 im Vorjahr zum zweiten Mal die Weltmeisterschaft gewonnen und führt auch vor dem vierten Saisonrennen die Gesamtwertung an.

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