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F1 Grand Prix of Russia - Practice
Carlos Sainz, hier im Freien Training, musste den Russland-GP wegen eines Bremsdefekts vorzeitig beenden © Getty Images

Carlos Sainz überrascht nach seinem heftigen Trainingsunfall mit einer starken Rennleistung. Am Ende stoppt ihn ein technisches Problem - an der Unfallstelle des Vortages.

Den diesjährigen Russland-GP dürfte Carlos Sainz Jr. wohl so schnell nicht vergessen. 

Nachdem er trotz seines Horrorcrashs am Samstag Grünes Licht für einen Rennstart bekommen hatte, verlief auch der Sonntag alles anderes als langweilig.  

Von physischen oder psychischen Nachwehen aufgrund des Unfalls war beim 21-Jährigen nichts zu spüren. "Das war schon ein heftiger Unfall, aber ich habe nichts, das Schmerzmittel nicht lösen können. Ich bin mehr als bereit für das Rennen. Mein Kopf sagt mir auch, dass es jetzt das Beste für mich ist.", sagte der junge Toro-Rosso-Pilot - und raste vom letzten Startplatz zwischenzeitlich auf Rang sieben vor. 

Seine durchglühenden Bremsbelege stoppten ihn jedoch bei seiner wilden Aufholjagd. Ausgerechnet in Kurve 13 - der Unfallstelle des Vortages - drehte sich Sainz acht Runden vor Schluss von der Strecke, kurze Zeit später musste der Toro-Rosso-Pilot seinen Boliden abstellen.

Dennoch bedankte sich Sainz nach dem Rennen bei seinem Team.

"Sie haben einen großartigen Job gemacht, damit ich heute ins Rennen gehen konnte nach dem gestrigen Crash", sagte er. "Jetzt werde ich sicher ein bisschen ausruhen in den nächsten paar Tagen."

Und Sotschi abhaken - die russische Olympiastadt war an diesem Wochenende einfach nicht der richtige Ort für Sainz.

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