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AUTO-PRIX-F1-HUN-PODIUM
Lewis Hamilton (r.) überholte mit seinem Sieg in Ungarn Nico Rosberg in der Gesamtwertung © Getty Images

Lewis Hamilton regt sich bei der Pressekonferenz nach dem Ungarn-GP darüber auf, dass Nico Rosberg seine Pole behalten durfte. Sein Teamkollege kontert prompt.

Kaum war das Rennen in Ungarn Geschichte, da geriet das Qualifying noch einmal in den Fokus.

Noch auf der Pressekonferenz hob Lewis Hamilton zu einer Brandrede an, in der er die Entscheidung der Rennkommissare, Nico Rosberg die Pole-Position nicht abzuerkennen, heftig kritisierte.

"In meinen 23 Jahren, die ich jetzt Rennen fahre, war es immer so, dass man abbremsen muss, wenn gelb gezeigt wird. Und wenn es doppelte gelbe Flaggen gibt, muss man dafür bereit sein, anzuhalten. Nico hatte an der Stelle den gleichen Speed, wie ich in der Runde zuvor", schimpfte Hamilton.

Rosberg war am Tag zuvor trotz doppelt geschwenkter gelber Flaggen wegen eines Unfalls von Fernando Alonso eine absolute Bestzeit in dem Sektor gefahren und schließlich zur Pole-Position gerast.

"Wenn da wirklich noch ein Auto gestanden hätte oder ein Marschall über die Strecke gelaufen wäre, wäre es für ihn sehr schwierig geworden abzubremsen. Wir müssen vorsichtig sein mit der Tatsache, dass er dafür nicht bestraft wird", fügte Hamilton an, der das Rennen von Startplatz zwei aus noch gewann.

Rosberg, der direkt neben Hamilton saß konterte prompt: "Danke für das Statement. Hier ist meine Antwort: Unter doppelten gelben Flaggen muss man merkbar seine Geschwindigkeit reduzieren und sicherstellen, dass man sicher weiter fährt. Ich bin 20 km/h langsamer in die Kurve gefahren - das ist eine Welt in einem Formel-1-Auto, das ist richtig langsam und sicher."

Im Vorfeld des Rennens waren gar Spekulationen laut geworden, wonach es Hamilton selbst war, der Rennleiter Charlie Whiting auf den möglichen Regelverstoß von Rosberg hingewiesen habe.

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