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Sebastian Vettel
Sebastian Vettel (l.) im Gespräch mit Maurizio Arrivabene (r.) © Getty Images

Nach dem Qualifying äußert sich Sebastian Vettel zu den klaren Worten von Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Der Deutsche will auch weiterhin seine Meinung sagen.

Sebastian Vetel hat sich nach dem Qualifying in Suzuka zu den klaren Worten von Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene in seine Richtung geäußert.

"Wenn es etwas gibt, das ich nicht gut finde, dann sage ich es ihm und so ist es auch umgekehrt. Ich weiß, dass da nichts ist zwischen uns. Wir müssen nichts aus der Welt schaffen", sagte Vettel, der im Qualifying den vierten Platz hinter Teamkollege Kimi Räikkönen belegte.

Arrivabene hatte zuvor erstmals öffentlich den Druck auf den viermaligen Weltmeister erhöht: "Jeder von uns hat Ziele: Ich, das Team und Sebastian. Und jeder, unabhängig davon, wer er ist, muss sich seinen Platz und sein Gehalt verdienen."

Vertragsverlängerung ungewiss

Selbst eine Vertragsverlängerung von Vettel über 2017 hinaus scheint plötzlich nicht mehr sicher zu sein. Laut Arrivabene müsste sich der Deutsche diese zuvor erst noch verdienen.

Vettel nimmt das alles gelassen zur Kenntnis. "Unser beider Fokus liegt darauf, die gleichen Dinge zu erreichen. Wir versuchen, Rennen zu gewinnen und stärker zu werden, speziell in der Zukunft", sagte Vettel, der wegen einer Startplatzstrafe von Rang sieben starten muss.

Seit 22 Rennen ist Vettel bereits ohne Sieg, in der Fahrer-WM belegt er vor dem 17. von 21 WM-Läufen am Sonntag nur den fünften Rang - schlechter platziert am Ende einer Saison war er zuletzt 2008 im unterlegenen Toro Rosso. 

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