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Moderator Oliver Schwesinger (l.) mit Ingo Anderbrügge (M.) und Thomas Strunz
Moderator Oliver Schwesinger (l.) mit Ingo Anderbrügge (M.) und Thomas Strunz © SPORT1

Bei Borussia Dortmund überzeugt der Weltmeister derzeit auf ungewohnter Position. Die Experten in der Telekom Spieltaganalyse ziehen schon einen gewagten Vergleich.

Bei Borussia Dortmund gehört Mathias Ginter zu den Shootingstars der Saison. Nachdem sich der 2014 vom SC Freiburg verpflichtete Defensivmann in der vergangenen Spielzeit noch nicht durchsetzen konnte, glänzt der 21-Jährige momentan auf der ungewohnten Position als Rechtsverteidiger.

Allerdings könnte der 1,88-Meter-Mann dort durchaus Zukunft haben, meint Ingo Anderbrügge: "Es ist heute nicht unüblich, dass Spieler auf zwei, drei Positionen spielen können", erklärte der ehemalige Profi in der Telekom Spieltaganalyse auf SPORT1 und schob nach: "Vielleicht wird er ja der neue Philipp Lahm. Er muss die Situation nur annehmen - das hat er getan und sich zur Verfügung gestellt."

Der 51-Jährige weiter: "Ob man im defensiven Mittelfeld oder in der Innenverteidigung spielt, macht nicht ganz so viel aus. Dass er dann aber rechts außen auch noch so hervorragend spielt - da hat Thomas Tuchel schon ein gutes Näschen bewiesen."

Auch SPORT1-Experte Thomas Strunz zeigte sich von Ginters Leistungsexplosion überrascht, verwies aber auch auf die aktuelle Form des gesamten Teams: "Er profitiert natürlich von dem positiven Lauf der Mannschaft, aber die eigentlichen Herausforderungen kommen jetzt ja erst in den englischen Wochen."