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John Degenkolb
John Degenkolb gewann im Frühjahr 2015 den Klassiker Paris-Roubaix © dpa Picture Alliance

Im Straßenrennen der WM sichert sich der Slowake Peter Sagan Gold. John Degenkolb ist kurz vor dem Ziel gut dabei, am Ende ist der deutsche Topfahrer ohne Chance.

Der deutsche Rad-Profi John Degenkolb hat am Sonntag bei den Weltmeisterschaften in Richmond Gold verpasst.

Das LIVE-Telegramm zum Rennen zum Nachlesen.

+++ Die Top Ten +++

1. Sagan (Slowakei) 2. Matthews (Australien) 3. Navardauskas (Litauen) 4. Kristoff (Norwegen) 5. Valverde (Spanien) 6. Gerrans (Australien) 7. Gallopin (Frankreich) 8. Kwiatkowski (Polen) 9. Costa (Portugal) 10. Gilbert (Belgien)

+++ Starker Antritt +++

Sagans Angriff kurz vor dem Ende konnte keiner kontern. Für den Slowaken ist es der größte Erfolg der Karriere. John Degenkolb lag drei Kilometer vor dem Ziel in guter Position, doch das Rennen endete in einer Enttäuschung.

+++ Degenkolb ohne Medaille +++

Silber sichert sich der Australier Michael Matthews, Bronze holt Ramunas Navardauskas (Litauen). John Degenkolb hat am Ende keine Kraft mehr und geht leer aus. Am Ende wird es nur Rang 29.

+++ Sagan wird Weltmeister +++

Der Sieger des Grünen Trikots der Tour de France gewinnt Gold bei der WM!

+++ Ein Kilometer +++

Das wird wohl Gold für Sagan. Was für eine starke Attacke. Dahinter geht es wohl nur noch um Silber und Bronze.

+++ Zwei Kilometer +++

Peter Sagan war das gesamte Rennen über nicht zu sehen. Aber wenn es drauf ankommt ist er da und greift an! Die restlichen Fahrer kommen nur schwer hinterher. Mit seiner starken Abfahrttechnik kann er sich etwas absetzen.

+++ Drei Kilometer +++

Wieder wird die Lücke geschlossen. Ein Angriff folgt dem nächsten. Degenkolb geht wieder ans Hinterrad. Kann er das durchhalten? Noch drei Kilometer!

+++ Degenkolb gibt alles +++

Zdenek Stybar greift an, John Degenkolb geht hinterher!

+++ Vier Kilometer +++

Das Feld schließt die Lücke. Gibt es einen Sprint oder kann noch ein Fahrer wegspringen?

+++ Sechs Kilometer +++

Farrar macht den besseren Eindruck. Er war im Gegensatz zu Siutsou auch vorhin nicht in der Spitzengruppe vertreten. Die Verfolger haben sieben Sekunden Rückstand.

+++ Acht Kilometer +++

Siutsou und Farrar führen mit etwa zehn Sekunden!

+++ Duo greift an +++

Siutsou, der vorhin schon bei den Ausreißern vertreten war, setzt sich gemeinsam mit Tyler Farrar (USA) etwas ab. Können die Verfolger kontern?

+++ Die Spannung steigt +++

Ein dramatisches Finish bahnt sich an. Noch 12 Kilometer liegen vor den Spitzenfahrern. Italien macht in der etwa 40-köpfigen Gruppe das Tempo.

+++ Noch eine Runde +++

Die Gruppe wird eingeholt. Dann attackiert Tom Dumoulin aus den Niederlanden. Mehrere Fahrer sind an seinem Hinterrad.

+++ Gruppe wächst +++

Die Spitzengruppe ist auf etwa 15 Fahrer angewachsen. Auch John Degenkolb scheint dabei zu sein. Derweil fällt "Gorilla" Greipel aus der Verfolgergruppe zurück. Der Sprinter hat sich heute in den Dienst von Degenkolb gestellt.

+++ Krönt sich Kwiatkowski erneut? +++

In der Spitzengruppe ist die Qualität allerdings sehr hoch. Mit Kwiatkowski ist der Titelverteidiger vertreten, auch Boonen und Mollema gehörten im Vorfeld zu den Favoriten.

+++ Unterstützung durch die USA +++

Auch die USA und Australien haben keinen Fahrer in der Spitze. Vor allem die Amerikaner versuchen im eigenen Land nochmal alles und setzen sich mit Marcel Sieberg und Andre Greipel vorne ans Feld, um die Tempoarbeit zu übernehmen. 26 Kilometer vor dem Ziel beträgt der Abstand 29 Sekunden.

+++ Degenkolb & Co. kämpfen +++

Die Deutschen nehmen jetzt natürlich die Verfolgung auf. Etwa 20 Sekunden müssen sie aufholen, soll der Traum vom WM-Gold von John Degenkolb noch wahr werden.

+++ Neue Spitzengruppe +++

Die heiße Phase des Rennens beginnt. Noch zwei Runden sind zu fahren, das Ausreißertrio ist eingeholt.

An der Spitze gibt es jetzt einen Angriff nach dem anderen. Eine Gruppe bestehend aus sieben Mann um Bauke Mollema (Niederlande), Kwiatkowski (Polen), Morena (Spanien), Stannard (Großbritannien), Boonen (Belgien), Viviani (Italien), Amador (Costa Rice) setzt sich ab. Von den Deutschen hat keiner den Sprung in die Gruppe geschafft.

+++ Feld kommt näher +++

Wie zu erwarten schmilzt der Vorsprung der Spitze, je näher das Ziel kommt. 25 Sekunden liegen noch zwischen den Gruppen. Tony Martin, Robert Gesink (Niederlande) und Roman Kreuziger (Tschechien) sorgen für die Tempoarbeit.

+++ Noch drei Runden +++

Das Spitzentrio arbeitet weiter gut zusammen. Im Feld versucht es der Spanier Joaquin Rodriguez, der ebenfalls zu den Favoriten zählt. Degenkolb, Geschke und Co. sind aber auf der Hut.

+++ Vorsprung wächst +++

Gediminas Bagdonas aus Litauen macht sich auf die Verfolgung. Er liegt 1:20 Minuten hinter den Ausreißern, das Feld ist 25 Sekunden dahinter.

+++ Noch 60 Kilometer +++

Die Fahrer befinden sich in der viertletzten Runde. Phinney, Sioutsou und Boivin sind weiterhin vorne. Der Rückstand des Feldes beträgt etwa 1:05 Minuten. Auch Simon Geschke hatte sich zwischenzeitlich vom Feld abgesetzt.

+++ Noch 75 Kilometer +++

Kanstantin Sioutsou (Weißrussland), Taylor Phinney (USA), Guillaume Boivin (Kanada) und Jarlinson Pantano (Kolumbien) liegen an der Spitze. Für die Deutschen macht Christian Knees im Feld das Tempo.

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