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Heftige Winde machen ein Rennen unmöglich © Getty Images

Heftige Winde und Sandstürme haben zur Absage der vierten Etappe bei der Dubai-Tour in den Vereinigten Arabischen Emiraten geführt. Nach Gesprächen zwischen Veranstalter, dem Radsportweltverband UCI und ausgewählten Fahrern wie Marcel Kittel und John Degenkolb wurde die Entscheidung aus Sicherheitsgründen einstimmig kurz vor dem eigentlichen Etappenstart getroffen. Wettervorhersagen waren von zu erwartenden Windgeschwindigkeiten um 65 km/h ausgegangen, in Böen sogar noch stärker.

Die Etappe mit dem kurzen, aber giftigen Anstieg zum Ziel am Hatta Dam hätte eine Vorentscheidung in der Gesamtwertung der Dubai-Tour bringen sollen, die Titelverteidiger Kittel (Quick-Step Floors) nach drei Abschnitten anführt.

"Ich glaube, ich kann für alle Fahrer sprechen: Wir sind glücklich über diese wichtige Entscheidung, es wäre sehr gefährlich gewesen", sagte Kittel, der sogar sein Statement wegen der heftigen Windstöße abbrechen musste.

Kittel mit Chancen auf Gesamtsieg

Da zum Abschluss der Rundfahrt eine Flachetappe folgt, hat der 28-jährige Thüringer glänzende Aussichten, seinen Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Am Samstag genügt ihm auf den 124 Kilometern rund um Dubai eine Platzierung unter den Top 3, um in jedem Fall einen Vorsprung auf den Niederländer Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) und Degenkolb (Trek-Segafredo) zu behaupten.

Auf der dritten Etappe hatte eine Auseinandersetzung zwischen Kittel und Andrej Griwko für Aufregung gesorgt. Der Ukrainer hatte Kittel mit einem Ellenbogenschlag blutig verletzt. Nach eigener Aussage habe ihn der Deutsche zuvor jedoch selbst angegangen.

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