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FINA Swimming World Cup 2016 Tokyo - Day 1
Marco Koch (rechts) war auch in Tokio nicht zu schlagen © Getty Images

Marco Koch ist über seine Lieblingsstrecke 200 m Brust nicht zu schlagen. Der 26-Jährige gewann den Kurzbahn-Weltcup in Tokio überlegen.

Schwimm-Weltmeister Marco Koch ist im Kurzbahn-Weltcup über seine Paradestrecke 200 m Brust nicht zu schlagen.

Der 26 Jahre alte Darmstädter gewann zum Auftakt der vorletzten Station in Tokio in starken 2:01,43 Minuten und feierte seinen siebten Weltcup-Erfolg in Serie über die acht Bahnen.

Koch, der nach seiner Olympiapleite (Platz sieben) mehr als zehn Kilogramm abgespeckt hat, blieb weniger als eine Sekunde über dem Weltrekord des Ungarn Daniel Gyurta (2:00,48) und zwei Hundertstel über seiner Siegerzeit am Freitag in Singapur.

Im Finale, in das außer Koch ausschließlich Japaner eingezogen waren, hatte der zweitplatzierte Ippei Watanabe mehr als zwei Sekunden Rückstand (2:03,56). Kochs deutscher Rekord liegt seit der Kurzbahn-EM 2015 bei 2:00,53 Minuten.   

In der laufenden Weltcup-Saison hatte Koch über seine Weltmeister-Strecke zuvor in Berlin, Moskau, Peking, Dubai, Doha und Singapur gewonnen. Beim Auftaktmeeting in Chartres hatte er aus gesundheitlichen Gründen auf den Finalstart verzichtet.

Für eine zweite deutsche Podestplatzierung in Tokio sorgte Philip Heintz (Heidelberg) über 400 m Lagen. Der Olympiasechste über die halbe Distanz kam beim Sieg des Japaners Daiya Seto (4:03,42) in 4:04,48 Minuten auf Platz drei.

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