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Miami Open - Day 6
Andy Murray setzte sich in der zweiten Runde gegen Denis Istomin durch © Getty Images

Der Weltranglistenzweite kämpft sich in Miami in die dritte Runde. Für Aufregung sorgt aber ein Frauenball, mit dem Andy Murray servieren muss. Zwei Favoriten patzen.

Der Weltranglistenzweite Andy Murray hat sich in die dritte Runde des ATP-Turniers in Miami (täglich LIVE im TV auf SPORT1) gekämpft. Der Schotte bezwang den Usbeken Denis Istomin mit 6:3, 7:5.

Für Aufregung sorgte allerdings eine Szene beim Stand von 6:3, 3:2, als Murray einen Breakball abwehren musste. Murray hatte gerade entdeckt, dass er mit einem Frauenball servieren musste.

"Ich bemerkte es wenige Augenblicke, bevor ich servieren wollte. Es war beunruhigend, weil ich gerade zwei Bälle zu lang geschlagen hatte. Ich wusste nicht, ob es einer der Bälle war, die ich in den letzten beiden Punkte benutzt hatte", sagte Murray nach der Partie.

"Nicht akzeptabel mit den Bällen zu spielen"

Murray verlor den Punkt, kassierte das Break und giftete daraufhin in Richtung des Stuhlschiedsrichters Mohamed Lahyani: "Es ist nicht akzeptabel mit einem dieser Bälle spielen zu müssen."

Die Bälle von Männern und Frauen haben zwar die gleiche Größe, doch bei den meisten Veranstaltungen nutzen die Männer Bälle mit extra schwerem Filz, damit sie nicht zu schnell werden. "Die Bälle der Frauen sind viel schneller, kleiner und lebendiger", sagte Murray auf der Pressekonferenz.

Nach einer kurzen hitzigen Diskussion mit dem Schiedsrichter hatte sich Murray aber wieder unter Kontrolle und gewann das Match noch in zwei Sätzen.

Wawrinka und Nadal scheitern

Der an Nummer vier gesetzte Mitfavorit Stan Wawrinka verlor dagegen überraschend gegen den Russen Andrej Kusnetsow mit 3:6, 4:6.

Bereits wenige Stunden zuvor war Sandplatzkönig Rafael Nadal ausgeschieden. Die sengende Hitze Floridas zwang den spanischen Superstar im Duell mit Damir Dzumhur beim Stand von 6:2, 4:6 und 0:3 zur Aufgabe.

Schon im zweiten Durchgang musste Nadal von einem Arzt behandelt werden, der Weltranglistenfünfte machte bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen einen entkräfteten Eindruck.

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