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Carlo Ancelotti soll dem FC Bayern München klar gemacht haben: Lewandowski und Müller dürfen auf keinen Fall gehen. Rummenigges Antwort: deutlich.

Im Februar trafen sich Carlo Ancelotti und Karl-Heinz Rummenigge im Münchner Hotel Vier Jahreszeiten. Die offenbar wichtigsten Themen des Gesprächs: Robert Lewandowski und Thomas Müller.

Die spanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet: Ancelotti stellte klar, dass beide Top-Stars auf keinen Fall verkauft werden dürften.

Rummenigges angebliche Antwort an Ancelotti: "Bayern ist kein Verkaufs-Verein, ganz im Gegenteil." Zuvor hatten sich beide gemeinsam schon im Restaurant "Käfer" Bayerns 3:0-Triumph im Pokalspiel in Bochum angesehen.

GNK Dinamo Zagreb v FC Bayern Munchen - UEFA Champions League
Robert Lewandowski (l.) und Thomas Müller sollen bleiben © Getty Images

Rummenigge garantiert Verstärkungen

Ancelotti fürchtete, dass mit dem Abgang von Pep Guardiola auch einige Leistungsträger den Verein verlassen könnten.

Stattdessen soll ihm Rummenigge garantiert haben, dass er den Bayern-Kader sogar noch verstärken könne. Seitdem halten beide stetig Kontakt, Ancelotti verbringt sein Jahr Pause hauptsächlich im kanadischen Vancouver zusammen mit seiner Frau.

Bei der Personalie Müller gibt es ohnehin keine Zweifel, der Ur-Bayer ist nach Bastian Schweinsteigers Weggang nach Manchester neben Philipp Lahm die wichtigste Identifikationsfigur für die Münchner Fans.

Auch Lewandowski ist dem Bericht zufolge nicht das Problem. Vielmehr sollen die Bayern fürchten, dass sich David Alaba nach England oder Spanien locken lässt.

Barca hofft auf Alaba

Die gleiche Zeitung berichtete nämlich, dass die Zuversicht des FC Barcelona auf einen Transfer-Coup mit dem Österreicher gewachsen sei. Die Spanier wollen Alaba ein neues Kapitel in dessen Karriere eröffnen, bevor es in München unter Carlo Ancelotti zu Umstrukturierungen im Kader kommt.

Außerdem nutzt Barcelona die Aussicht auf einen Mitspieler wie Weltfußballer Lionel Messi als Lockmittel. Demnach ist Barca bewusst, dass Alaba auf keinen Fall für weniger als 60 Millionen Euro zu haben sein wird - ein Preis, den der Champions-League-Sieger auf jeden Fall zu zahlen bereit ist.

Ancelotti will Götze Chance geben

Im Fall Mario Götze würde Bayern bei einem solchen Angebot wohl zumindest ins Grübeln geraten. Ancelotti soll nach Informationen der Mundo Deportivo jedoch grundsätzlich bereit sein, dem schwächelnden Talent eine Chance zu geben. Unter Guardiola wartet der 23-Jährige noch auf seinen Durchbruch.

Ex-Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld hatte Götze kürzlich im Gespräch mit SPORT1 geraten, Ancelotti zu kontaktieren, "um zu sehen, wie es ab Sommer weitergeht."

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