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Im Poker um Neymar kommen neue Forderungen ans Licht: Julian Draxler könnte nach Barcelona wechseln. Der Brasilianer soll derweil seine Ausstiegsklausel selbst bezahlen.

Immer neue Forderungen im Poker um Neymar zwischen dem FC Barcelona und Paris Saint-Germain:

Die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo berichtet nun, dass Barca einen Wechsel erst akzeptieren werde, wenn PSG die festgeschriebene Ablöse in Höhe von 222 Millionen Euro bezahle und gleichzeitig einen Topspieler Richtung Barca abgebe.

Vier Kandidaten für Barca

Kandidaten für Barca sind demnach Angel Di Maria, Adrien Rabiot, Marco Verratti und auch Julian Draxler. Ein Wechsel Verrattis sei allerdings aufgrund seines immensen Marktwertes am unwahrscheinlichsten.

Der Hintergrund dieser Forderung ist, dass Barca die Einnahmen durch den Weltrekordtransfer selbstverständlich versteuern müsse. Die Höhe der Zahlung für die Einkommenssteuer soll durch die Abgabe eines PSG-Stars kompensiert werden.

Barca-Präsident Josep Bartomeu hatte zuletzt keine Verhandlungsbereitschaft bei der Ablösesumme eingeräumt: "Es gibt diese Klausel. Wenn er gehen will, muss die Klausel bezahlt werden und er kann gehen. Wenn PSG Neymar will, müssen sie die Klausel bezahlen, bis zum letzten Cent."

Laut der Zeitung Sport sollen die Verträge zwischen allen Parteien bereits unterschrieben worden sein, allerdings herrsche für die kommenden Tage noch ein Stillschweigeabkommen.

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Dani Alves soll Neymar überreden

Eine wichtige Rolle beim Transfer könnte zudem Dani Alves übernehmen. Neymars Nationalelfkollege ist einer der besten Freunde des Stürmers und überredete ihn 2013 schon zu einem Wechsel nach Barcelona. Nun spielt Alves bei PSG und soll Neymar erneut überreden.

"Er ist einer meiner besten Freunde und ich will immer, dass er mit mir zusammen spielt, aber ich kann nicht eingreifen. (...) Wenn ich ihm etwas raten könnte, würde das sein: Sei mutig, die Welt gehört den Mutigen", erklärte PSG-Neuzugang Alves.

Neymar soll Ausstiegsklausel bezahlen

Wie die Mundo Deportivo weiter berichtet, soll außerdem Neymar die Ausstiegsklausel selbst bezahlen! Indem der Brasilianer für die 222 Millionen selbst aufkomme, könne PSG eine Überschuldung und damit Probleme beim Financial Fairplay vermeiden (Hintergund: So will PSG die UEFA austricksen).

Im Gegenzug soll Neymar vom PSG-Eigentümer "Qatar Sports Investment" zum Botschafter der WM 2022 ernannt worden. Dafür soll der 25-Jährige eine Summe von 300 Millionen Euro einstreichen, die nicht in den Konten von Paris auftauchen.

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